| Daniela Hüttemann |
| 30.03.2025 15:16 Uhr |
Auch AKWL-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening, glaubt, dass beim Papier der AG Gesundheit der Teufel im Detail liegt. Sie riet von einem aggressiven Kurs gegenüber der Politik ab. Vielmehr müssten die Apotheken weiterhin ihren Nutzen betonen. »Wir haben bereits vor 20 Jahren beim ersten Westfälisch-lippischen Apothekertag den Eindruck gehabt, man will uns abschaffen, vertrauen aber darauf, dass die Menschen uns für ihre Versorgung brauchen. Es lohnt sich, für unseren Berufsstand einzustehen, für die Apotheke vor Ort heute, morgen und übermorgen«, zitierte die Gastgeberin das Tagungsmotto.
»Unsere Orientierung am Wohl des Patienten ist in der Politik angekommen«, so Overwiening. Nun müsse man es durch vertrauensvolle Beziehungen, Offenheit und Flexibilität schaffen, dass sich die Politik für die Apotheken vor Ort einsetzt. Der Wind habe sich gedreht. »Es fällt auf, wenn wir nicht mehr da sind wie der Strom aus der Steckdose.«