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Pharmatechnik
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KI soll Arbeit der Apotheken erleichtern

Pharmatechnik hat auf der Expopharm mehrere neue Anwendungen vorgestellt. In Zukunft will das Unternehmen vermehrt auf KI-Anwendungen setzen, die die Arbeit der Apothekenteams an vielen Stellen erleichtern könnten. 
AutorKontaktLukas Brockfeld
Datum 18.09.2025  14:00 Uhr

Neben zahlreichen anderen Ausstellern war auch das Unternehmen Pharmatechnik mit einem eigenen Stand auf der Expopharm in Düsseldorf präsent. Am Dienstag luden Detlef Graessner (Gründer und geschäftsführender Gesellschafter), Jens Lütcke (Vorsitzender der Geschäftsführung) und Gregor Malajka (Geschäftsführer) die Presse ein, um die aktuellen Aktivitäten ihres Unternehmens vorzustellen. 

Großen Raum nahm dabei das neue Modul IXOS.Kunde ein, das bei der gezielten Ansprache der Kundinnen und Kunden helfen soll. »Wenn ein Patient regelmäßig mit der Apotheke telefoniert, gibt es oft das Problem, dass der Apotheker, mit dem er das letzte Gespräch an dem Tag geführt hat, nicht mehr da ist. Unser Kundensystem sammelt daher übersichtlich alle Informationen. So können die Kunden immer gut beraten werden und sind zufrieden«, erklärte Jens Lütcke. Vorgestellt wurde auch das weiterentwickelte IXOS.Liefermanagement. Es soll heim- und klinikversorgende Apotheken bei der Bewegung großer Warenmengen unterstützen.

Zukunftsfeld KI 

Detlef Graessner betonte, dass neue Technologien die Arbeitsabläufe in Apotheken wesentlich verbessern können. »Ein großes Problem der Apotheken ist beispielsweise das zwischen den Tagen wechselnde Personal. Das macht Nachfragen zwischen den Mitarbeitern schwierig«, so der Pharmatechnik-Gründer. Doch gute digitale Anwendungen könnten dabei helfen, wichtige Informationen für alle zugänglich zu machen und die Kommunikation erleichtern. 

Vorgestellt wurde auch der neue IXOS.Assistent, eine KI-gestützte Anwendung, die allen IXOS-Anwendern zur Verfügung steht. Direkt im System sollen die Anwenderinnen und Anwender Fragen rund um die Bedienung der Software sowie komplexe Anwendungsfälle stellen können. »Jeder kann wie bei ChatGPT Fragen stellen. Wir wollen die Arbeitsprozesse in den Apotheken weiter digitalisieren und so die Menschen in den Apotheken entlasten«, sagte Lütcke. 

Künstliche Intelligenz soll bei Pharmatechnik künftig in vielen Bereichen genutzt werden. »Wir setzen KI bereits im Marketing ein. Doch diese Technologie bietet in fast jedem Prozess in der Apotheke neue Chancen«, erklärte Gregor Malajka. Die drei Führungskräfte waren sich einig, dass sich KI in den kommenden Jahren deutlich weiterentwickeln werde und daher eine immer wichtigere Rolle spielen dürfte. 

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