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Nicht jede Leistung für alle
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KBV fordert »verbindliche« Patienten

Die Ärzteschaft fordert einen verantwortungsvolleren Umgang aller mit den Ressourcen im Gesundheitswesen. Andreas Gassen, Vorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), kann sich beispielsweise teurere Tarife für Versicherte vorstellen, die alle Leistungen einfach so in Anspruch nehmen wollen.
AutorKontaktPZ
Datum 01.08.2025  15:00 Uhr

Bagatellgrenze für Regresse

Unterstützung mahnte sie auch in Sachen Regresse an. Regressrisiken dürften nicht dazu führen, dass Impfziele gefährdet würden, wie etwa bei der anstehenden Grippeschutzimpfung im Herbst. Steiner verwies auf das Regressrisiko, wenn Praxen aufgrund von Lieferengpässen Einzeldosen statt kostengünstigerer Bündelpackungen bestellen müssten.

Die KBV hat dem Bundesgesundheitsministerium ein Konzept zur Reform der Wirtschaftlichkeitsprüfungen übermittelt. Insgesamt müsse die Zahl der Prüfungen reduziert und eine Bagatellgrenze bei 300 Euro pro Kasse und Quartal eingezogen werden. Damit könnten im Arzneimittelbereich laut KBV rund 70 Prozent der Wirtschaftlichkeitsprüfungen entfallen.

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