| Theo Dingermann |
| 28.08.2024 15:30 Uhr |
Die beobachteten Stoffwechselveränderungen glichen denen, die bei körperlicher Aktivität, Kalorienrestriktion oder ketogener Ernährung beobachtet werden. Somit deuten die Ergebnisse der Arbeit darauf hin, dass eine langfristige niedrig dosierte Δ9-THC-Behandlung bei Mäusen die Alterung des Gehirns wirksam bekämpfen könnte, indem sie einen doppelten Mechanismus nutzt, der sowohl die synaptische Bildung durch vorübergehende mTOR-Aktivierung fördert als auch den metabolischen Aufwand ähnlich wie bei einer Kalorienrestriktion reduziert.
Weitere Forschung ist notwendig, um die langfristigen Auswirkungen zu verstehen und um zu untersuchen, ob ähnliche Vorteile auch auf den Menschen anwendbar sind. Darüber hinaus ist die Bestimmung der genauen Dosierung zum Ausgleich zwischen kognitiven Vorteilen und möglichen Nebenwirkungen nach wie vor von entscheidender Bedeutung.