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EU-Nutzenbewertung
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Jetzt kommt Harmonie in die HTA-Fragen

Die EU will die Bewertung von Arzneimitteln vereinheitlichen. Das sogenannte HTA-Verfahren soll Doppelarbeit reduzieren und Zulassungen beschleunigen. Die internationalen Teams sind auf einem guten Weg, einen Konsens über die Abläufe zu finden.
AutorKontaktJennifer Evans
Datum 04.04.2025  16:00 Uhr

2030 ist alles umgestellt

Im laufenden Jahr wird es nun zunächst darum gehen, das Verfahren für Onkologika sowie neuartige Therapien Advanced Therapy Medicinal Products (ATMP) anzuwenden. Ab 2028 folgen dann Orphan Drugs. Ab 2030 greift die gemeinsame Bewertung dann auch für alles Übrige, inklusive neuer Anwendungsgebiete und Medizinprodukte.

Weiterhin bleibt es den EU-Ländern aber erlaubt, eigene Werturteile über den Zusatznutzen eines Produkts hinzuziehen. Auch das Thema Preis und Erstattung bleibt in nationaler Hand.

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