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PZ-Podcast

Inkretinmimetika wirken jenseits der Pharmakologie

Patienten, die mit Unterstützung von Inkretinmimetika ihr Gewicht reduzieren, verändern ihr Konsumverhalten in einem Maße, dass die Lebensmittelindustrie die Effekte bereits wahrnimmt. Als Konsequenz beginnen die Unternehmen, deren Schwerpunkt bisher auf der Herstellung kalorienreicher Lebensmittel lag, zu reagieren und ihre Produktportfolios anpassen.
AutorKontaktPZ
Datum 10.01.2025  18:00 Uhr

Inkretinmimetika wie Semaglutid verringern unter anderem das Hungergefühl. Die mit GLP-1-Rezeptoragonisten behandelten Patienten haben daher kein so großes Verlangen mehr nach XXL-Portionen oder hochgradig verarbeiteten Lebensmitteln, die vor allem darauf abzielen, den Heißhunger – das so genannte »Craving« – zu stimulieren. Für diese Patienten sind Hungergefühle dank der pharmakologischen Wirkung ihrer Medikation kein Problem mehr.

Die Anwender der »Abnehmspritzen« konsumieren nicht nur weniger, sondern auch andere Lebensmittel: Sie konsumieren deutlich weniger hochkalorische, verarbeitete Lebensmittel und sparen insbesondere bei Chips, süßen Backwaren und zuckerhaltigen Getränken Geld ein.

Dies geht an der Lebensmittelindustrie nicht spurlos vorbei. Über die erstaunlichen Reaktionen der mächtigen Branche auf diese neue Entwicklung unterhalten sich die Professoren Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz und Dr. Theo Dingermann in der aktuellen Folge von PZ-Nachgefragt.

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