Die interprofessionelle Abstimmung – von der Entwicklung der Standardkonzentrationen über die Erstellung des Infusionsschemas bis hin zur Schulung von Ärzten und Fachpflegepersonen – unterstreicht die Rolle der Krankenhausapotheker als Experten für klinisch-pharmazeutische Beratung. Gleichzeitig erleichtert Standardisierung die Einarbeitung neuer Mitarbeitender, die Umsetzung von Qualitätsindikatoren, die Durchführung von Audits und den Umgang mit Hochrisikoarzneimitteln. Standardisierung der Konzentrationen in Dauerinfusionen und die Verwendung von Infusionsstandards sind Maßnahmen zur Erhöhung der Patienten- und Arzneimitteltherapiesicherheit, die die pharmazeutische Expertise sichtbar machen, interprofessionelle Zusammenarbeit strukturieren und die parenterale Infusionstherapie optimieren.