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Wirtschaftsticker - Archiv

22.11.2004
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Wirtschaftsticker

Carl Zeiss Meditec will verdoppeln

Die Carl Zeiss Meditec AG (Jena) rechnet für ihr gerade abgeschlossenes Geschäftsjahr (30. September) mit einem leichten Gewinnanstieg. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) werde mit voraussichtlich 26 Millionen Euro 5 Prozent höher liegen als im Jahr davor, teilte der Medizintechnikhersteller mit. Die Umsätze würden sich dank eines starken vierten Quartals mit voraussichtlich knapp 235 Millionen Euro auf Vorjahresniveau (235,7 Millionen Euro) bewegen. dpa

Grenzenlose Gesundheitswirtschaft

Nordrhein-Westfalen will bei der „grenzenlosen“ Gesundheitswirtschaft in Europa stärker mitreden. Dies haben Landesgesundheitsministerin Birgit Fischer und Ministerpräsident Peer Steinbrück (beide SPD) zum Auftakt des ersten „European Health Care Congress“ in Düsseldorf betont. „Wenn man die Chancen der Gesundheitswirtschaft nutzen will, darf man nicht nur regional, man muss europäisch denken“, sagte Fischer. dpa

Icahn bietet 5,4 Milliarden Dollar

Der amerikanische Investor und Multimilliardär Carl C. Icahn will die US-Pharmafirma Mylan Laboratories für 5,4 Milliarden Dollar (4,16 Milliarden Euro) kaufen. Dies hat die „New York Times“ berichtet. Icahn wolle Mylan zwingen, auf die vorgeschlagene Übernahme von King Pharmaceutical zu verzichten. Icahn hat nach Angaben der Zeitung 20 Dollar je Mylan-Aktie geboten. Die Mylan-Aktien sind am Freitag um 10 Prozent auf 18,88 Dollar in die Höhe geschossen. Icahn sei mit knapp 10 Prozent Beteiligung größter Mylan-Aktionär. Es könne auch sein, dass er versuche, Mylan nur ins Spiel zu bringen, so dass möglicherweise eine andere Gesellschaft die Firma zu einem noch höheren Preis kaufen wolle. dpa

Merck baut Sozialleistungen aus

Das Darmstädter Pharma- und Chemieunternehmen Merck baut die Sozialleistungen für seine Beschäftigten aus und bezuschusst Jahreskarten für den öffentlichen Nahverkehr. „Das war eine schwere Entscheidung, aber wir sind auf die Initiative des Betriebsrates eingegangen“, sagte der Leiter der Merck-Unternehmenskommunikation, Walter Huber. Merck müsse für die Jobtickets pro Jahr einen hohen sechsstelligen Euro-Betrag aufwenden. dpa Top

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