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Wirtschaftsticker - Archiv

08.11.2004
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Wirtschaftsticker

Marseille-Kliniken verkauft 15 Standorte

Der Klinikkonzern Marseille will 15 Standorte mit 2000 Betten an einen ausländischen Investor verkaufen und zum Weiter-Betrieb zurückpachten. Der Schritt, der sich mit einem dreistelligen Millionenbetrag in der Bilanz niederschlagen werde, solle noch in diesem Jahr perfekt gemacht werden, teilte das Unternehmen mit. Trotz schwacher Nachfrage in den Rehabilitations-Kliniken sei das Gesamtergebnis im 1. Quartal 2004/2005 (Juli bis September) dank besserer Geschäfte der Pflege-Häuser mit rund 3,2 Millionen Euro stabil geblieben. dpa

„Internet-Zahnarzt“ insolvent

Der als „Internet-Zahnarzt“ bundesweit bekannt gewordene Michael Vorbeck aus Trier hat beim Amtsgericht Trier Insolvenz angemeldet. Das Verfahren sei wegen Zahlungsunfähigkeit im Oktober eröffnet worden, sagte die Direktorin des Amtsgerichts, Jutta Terner. Für Mittwoch war die erste Gläubigerversammlung anberaumt, bis 3. Dezember könnten Gläubiger noch Forderungen stellen. Vorbeck hatte im Juni 1996 als erster deutscher Zahnarzt eine virtuelle Zahnarztpraxis eröffnet. dpa

Rhön-Klinikum steigert Umsatz

Die Klinikbetreiber Rhön-Klinikum hat im dritten Quartal dank weiterer Krankenhaus-Übernahmen einen kräftigen Umsatzzuwachs verbucht. Die Erlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um knapp 13 Prozent auf 275,4 Millionen Euro. Der Konzerngewinn erhöhte sich um 4,3 Prozent auf 19,4 Millionen Euro, teilte die Rhön-Klinikum AG mit. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres stieg der Umsatz um 9 Prozent auf 774,2 Millionen Euro. Der Konzerngewinn verbesserte sich um 2,5 Prozent auf 56,5 Millionen Euro. Die Zahl der behandelten Patienten stieg um 15 Prozent auf rund 448.000. Zum 30. September betrieb das Unternehmen 34 Kliniken mit einer Gesamtbettenzahl von 9800. dpa

Kieferorthopäden aus Osteuropa

Die Krankenkassen machen nach langen Querelen mit den Kieferorthopäden ernst: Im Februar und März werden sich Spezialisten aus Polen und der Slowakei in Niedersachsen ansiedeln. In den Regionen Hildesheim, Cuxhaven und Hannover seien Ärzte vorgesehen, berichtete der Verband der Angestellten-Krankenkassen (VdAK). Wie viele sich niederlassen werden, stand aber noch nicht fest. dpa Top

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