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Wirtschaftsticker - Archiv

19.08.2002
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Wirtschaftsticker

Bayer macht’s mit Boehringer

Die Pharmasparte der Bayer AG und Boehringer Ingelheim wollen den Blutdruck senkenden Wirkstoff Telmisartan künftig gemeinsam vermarkten. Hierzu sei eine Absichtserklärung unterzeichnet worden, berichtete Bayer. Das Medikament solle im Rahmen eines Co-Marketings in Deutschland, Skandinavien und der Schweiz vertrieben werden. Bayer werde das Arzneimittel voraussichtlich Anfang 2003 anbieten. Boehringer verkauft den Wirkstoff unter dem Namen Micardis® bereits seit 1998. dpa

Schering kauft sich Rechte

Der Berliner Pharmakonzern Schering hat beim japanischen Konkurrenten Asahi Kasei weitere Rechte für das Herz-Kreislauf-Produkt Fasudil erworben. Wie die Schering AG mitteilte, handelt es sich dabei um die Lizenzrechte für Fasudil-Spritzen in Europa und den USA. Das Medikament soll zur Behandlung von Gefäßspasmen nach Gehirnblutungen dienen. Zum Preis wurden keine Angaben gemacht. Bereits seit vergangenem Jahr ist Schering im Besitz der Lizenzrechte für die orale Darreichungsform von Fasudil. dpa

Evotec fühlt sich liquide

Evotec OAI AG erzielte im ersten Halbjahr 2002 einen Umsatz von 33,2 Millionen Euro (2001: 26,3 Millionen Euro) und liegt mit 26 Prozent Wachstum im Rahmen der eigenen Prognosen. Der operative Verlust verbesserte sich deutlich auf minus 15,3 Millionen Euro (minus 77,7). Dies resultiert hauptsächlich aus niedrigeren Abschreibungen von Firmenwert und anderen immateriellen Vermögensgegenständen. Ohne Berücksichtigung dieser Abschreibungen belief sich der operative Verlust auf 9,2 Millionen Euro (minus 9,1). Die Liquidität soll sich zukünftig verbessern. Die liquiden Mittel inklusive Wertpapiere betrugen per 30. Juni 18,3 Millionen Euro. PZ

Wachsen dank höherer Preise

Der Allianz-Konzern wächst in der Krankenversicherung vor allem wegen der jüngsten Preiserhöhungen. Die Beitragseinnahmen seien im ersten Halbjahr um 7 Prozent auf 1,42 Milliarden Euro gestiegen, teilte die Vereinte Krankenversicherung in München mit. Auf Grund der gestiegenen Kosten im Gesundheitswesen seien die Beiträge zum 1. Januar 2002 im Schnitt um etwa 5 bis 6 Prozent gestiegen. Das Einnahmeplus sei aber auch auf Neugeschäfte zurückzuführen. dpa Top

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