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Wirtschaftsticker - Archiv

05.08.2002
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Wirtschaftsticker

Schering bleibt USA treu

Der Berliner Pharmakonzern Schering hält trotz der Probleme mit dem schwächelnden Dollar an seiner US-Strategie fest. „Wir haben in den USA überdurchschnittliche Wachstumschancen“, sagte Vorstandschef Hubertus Erlen dem Berliner „Tagesspiegel“. Ziel bleibe deshalb unverändert, das US-Geschäft in den nächsten Jahren deutlich zu stärken. „Bis 2005 wollen wir den Umsatz in den USA auf über zwei Milliarden Dollar steigern.“ dpa

Altana wächst und wächst

Im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten kann sich der Bad Homburger Pharma- und Chemiekonzern Altana auch 2002 auf ein neues Rekordjahr einstellen. „Wir sind zuversichtlich, trotz der derzeitigen Wechselkursrelation das siebte Rekordjahr in Folge zu erreichen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Altana AG, Nikolaus Schweickart, in Bad Homburg. Der Umsatz des Altana-Konzerns verbesserte sich im 1. Halbjahr um 13 Prozent auf 1,27 Milliarden Euro. Wachstumsmotor war insbesondere das internationale Geschäft mit einem Zuwachs um 16 Prozent auf eine Milliarde Euro. Dabei konnte der Gewinn vor Steuern 19 Prozent auf 264 Millionen Euro gesteigert werden. dpa

Spaß im Klinikbett

Krankenhauspatienten können künftig im Klinikum Saarbrücken per Computer im Internet surfen, E-Mails verschicken, Videos und Konzerte auf dem Bildschirm verfolgen oder einfach nur Fernsehen. Dazu startet nächste Woche in der saarländischen Landeshauptstadt ein europaweit einzigartiges Pilotprojekt. Die vergleichsweise hohen Installationskosten sollen durch kostenpflichtige Angebote refinanziert werden. Während Fernsehen kostenlos bleiben soll, werden für Videofilme Gebühren von 3 bis 4 Euro für erhoben. Die Internetnutzung kostet 12 Cent pro Minute. dpa

Schwarz sieht sich in Form

Die Schwarz Pharma Gruppe hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres ihren Umsatz um 5,5 Prozent auf 403,1 Millionen Euro gesteigert. Das Betriebsergebnis sei im gleichen Zeitraum um 39 Prozent auf 7,5 Millionen Euro zurückgegangen, berichtete das Unternehmen in Monheim. Bereinigt um die Abschlagszahlung für den Wirkstoff SPM969 sei das Betriebsergebnis allerdings um 12,1 Prozent auf 13,9 Millionen Euro gestiegen. dpa Top

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