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Wirtschaftsticker - Archiv

27.01.2003  00:00 Uhr

Wirtschaftsticker

Altana wächst kräftig

Der Chemie- und Pharmakonzern Altana hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr um 13 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro gesteigert. Das Geschäftsergebnis soll nach Angaben vom Montag deutlich über den bisher prognostizierten Werten liegen, Zahlen dazu sollen aber erst bei der Veröffentlichung der Bilanz am 19. März genannt werden. Altana werde trotz der schwierigen Wirtschaftslage den Wachstumskurs auch 2003 fortsetzen. Die Mitarbeiterzahl stieg 2002 um mehr als 700 auf knapp 10.000. dpa

Geldstrafe für Wunderheiler

Ein vermeintlicher Wunderheiler, der Wasser als „Lebenselixier“ gegen Krebs verkauft hat, muss eine Geldstrafe von 3750 Euro zahlen. Vor dem Landgericht Baden-Baden zog der 62-Jährige seine Berufung gegen ein entsprechendes Urteil des Amtsgerichts Baden-Baden zurück. Der Richter hatte dem Angeklagten zuvor eine mögliche mehrjährige Gefängnisstrafe wegen Betrugs in Aussicht gestellt, falls er seinen Antrag auf Berufung aufrechterhalten würde. dpa

Kasse für Sozialhilfeempfänger

Die Hamburger Sozialbehörde prüft die Gründung einer eigenen Krankenkasse für Sozialhilfeempfänger, um die Behandlungskosten zu vereinheitlichen. Behördensprecherin Anika Wichert bestätigte am Dienstag eine entsprechende Meldung von NDR 90,3. „Bisher ist aber noch nicht klar, ob so etwas überhaupt möglich wäre“, betonte Wichert. Erwogen werde auch, Teilbereiche der Gesundheitsversorgung von Sozialhilfeempfängern an bestehende Krankenkassen zu vergeben, wie die Verwaltung der Krankenhilfe. dpa

EU zweifelt an Joint-Venture

Die EU-Kommission hat Zweifel an dem geplanten Joint-Venture von Siemens und Drägerwerk im Bereich der Medizintechnik. Die Brüsseler Behörde beschloss, die geplante Zusammenarbeit bei der Klinik-Versorgung eingehend zu prüfen. Dafür kann sie sich bis zu 18 Monate Zeit nehmen. Das Gemeinschaftsunternehmen der Siemens Medical Solutions, Erlangen, und Drägerwerk, Lübeck, soll nach früheren Angaben ein Geschäftsvolumen von rund 1,2 Milliarden Euro und 6400 Mitarbeiter haben. Die EU-Wettbewerbshüter fürchten eine dominante Marktposition des neuen Unternehmens. dpa Top

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