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Wachstum im Weltpharmamarkt

18.10.1999
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-Wirtschaft & HandelGovi-Verlag

Wachstum im Weltpharmamarkt

PZ-Artikel

Nach Berechnungen von IMS Health gehört der Pharmamarkt weiterhin zu den Wachstumsmärkten in der Welt. Das Institut bezieht sich dabei auf seine aktuelle Studie Pharma Prognosis International. Berücksichtigt sind darin laut IMS die bedeutendsten Arzneimittelgruppen in den wichtigsten Länder des Apotheken- und Klinikmarkts bis 2003.

Ausgehend von einem weltweiten Umsatz von 337 Milliarden Dollar 1999 soll der Zuwachs bis 2003 bei 435 Milliarden Dollar liegen. Innovative Präparate und die demographische Entwicklung sollen das Wachstum positiv beeinflussen (jährlich soll die Zahl der Menschen über 75 Jahren um 3,2 Prozent anwachsen). Dämpfer erhält das Wachstum auf der anderen Seite durch die steigende Belastung der Gesundheitssysteme, Kostensenkungsmaßnahmen und die Mehrverordnung von Generika und Parallelimporten. 

Nordamerika bleibt die umsatzstärkste Region, gefolgt von Westeuropa, Japan, Lateinamerika sowie Südostasien und China (siehe Tabelle). Während der japanische Markt weiterhin stagniert und die größten Märkte Westeuropas, Deutschland und Frankreich, unterdurchschnittlich wachsen, kommt es zu einer Zunahme in Spanien und Großbritannien. Der asiatische Markt soll besonders von der Selbstmedikation und die latainamerikanischen Staaten von einer Ausdehnung der Basis-Gesundheitsversorgung und Preisliberalisierung profitieren.

Wachstum nach Regionen von 1999-2003

Südostasien und China + 11,1 % Nordamerika + 8,6 % Lateinamerika + 7,2 % Westeuropa + 5,3 % Japan - 0,2 % Gesamtmarkt + 6,6 % Quelle: IMS Health

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