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Spiel, Satz und Sieg für die Gesundheit

24.09.2001
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SPORTMEDIZIN

Spiel, Satz und Sieg für die Gesundheit

von Elke Wolf, Rödermark

Heute wird Sport als Lebensqualität und Jugendelixier zum Nulltarif verkauft. Die Aussicht, Sport mache schlank und schön und obendrein auch noch gesund, hat schon so manchen Stubenhocker aus dem Fernsehsessel geholt. Der Wahn, dass die Karte Jugend sticht, ist weit verbreitet. Philosophen sehen das anders. Sportliches Spiel, so lehren sie, ist die freiwillige Betätigung des menschlichen Körpers ohne unmittelbaren, außerhalb dieser Betätigung selbst liegenden praktischen Zweck; Antriebsfeder ist lediglich die Freude an der Bewegung. Heute hat der Sport jedoch seine Lässigkeit verloren. Millionen von Sportverletzungen zeugen von der Kehrseite des Vergnügens.

Für rund 40 Millionen Deutsche ist Sport die schönste Nebensache der Welt - zumindest gelegentlich. Und hierin liegt auch schon die Crux: Mangelndes Training der Bewegungsabläufe, unzureichende Beachtung von Vorsichtsmaßnahmen und eine Portion Übermut sorgen für mehr als zwei Millionen Sportverletzungen pro Jahr. Freizeitsportler laborieren meistens an Verletzungen des Bewegungsapparates wie Verrenkungen, Zerrungen, Prellungen und Kapsel-Band-Läsionen herum. Im Zeitalter von Trendsportarten wie Snowboarding, Mountainbiking, Joggen, Wellenreiten oder Inline-Skating sprechen Sportler und Mediziner freilich anstatt von einer Verletzung vom Joggernippel, Skidaumen, Surfer-Ellenbogen und Mountainbike-Hoden.

In der Tat bescheren neue Trends in der Leibesertüchtigung und die Weiterentwicklung von Sportgeräten den rund 7500 Orthopäden und rund 11.000 Sportmedizinern auch ein neues Verletzungsmuster. So reißen Bänder ungleich häufiger, seit sich der Carving-Ski für die Industrie als echter Renner entpuppt; die Drehbelastung des Skeletts steigt. Mountainbiker fügen ihren Hoden bergab so viele Mikroverletzungen zu, dass sich bei weitaus mehr als der Hälfte von ihnen Zysten und Verkalkungen bilden. Seit die Strunz-Fitness-Welle etliche Jogger durch Wald, Wiesen und Straßen treibt, pendelte sich die Verletzungsrate bei Läufern auf circa 30 Prozent ein. Besonders die Achillessehne, die Knieregion, die untere Lendenwirbelsäule und die Schienbeinkante nehmen Schaden. Und "wer zwanzig Jahre Buckelpisten gefahren ist, hat unweigerlich Probleme mit den Knien", sagte Dr. Richard Schader aus Prien, Arzt der deutschen Freestyle-Nationalmannschaft, im Gespräch mit der Pharmazeutischen Zeitung.

Apropos Knie: Das Gelenk scheint überdurchschnittlich häufig im Fadenkreuz von Verletzungen zu stehen. "40 bis 60 Prozent der Sportunfälle spielen sich an den Beinen ab, dabei hat jeder dritte verletzte Sportler Blessuren am Kniegelenk", informierte Schader. Besonders Mannschaftssportarten wie Fußball, Eishockey oder Basketball gehen auf Knochen, Bänder, Menisken und Kapseln im Kniebereich.

Eine finnische Studie (6) mit rund 1600 Teilnehmern hat zu Tage gebracht, dass Mannschaftssportler in späteren Jahren einer erhöhten Gefahr für Osteoarthrose, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen des Knies ausgesetzt sind. Als Probanden wählte die finnische Arbeitsgruppe männliche Athleten, die sich zwischen 1920 und 1965 für die Olympischen Spiele und andere internationale Wettkämpfe qualifiziert hatten. Grund der erhöhten Anfälligkeit, so glauben die Forscher aus Helsinki, ist der Kampf Mann gegen Mann. Beim Zweikampf kommt es zu erheblichen Kollisions- beziehungsweise Aufprallgeschwindigkeiten. Im Gegensatz zum Knie machen der Hüfte diese Kraftakte nichts aus. Körperliche Aktivität war in dieser Studie kein Risikofaktor für spätere Hüftprobleme.

Auch die Statistiker der Ruhr-Universität Bochum, die sich der Epidemiologie und Prävention von Sportverletzungen verschrieben haben, wissen, dass Mannschaftssport unfallträchtiger ist als die Individualsportarten Inline-Skating, Snowboard oder Ski alpin. Athleten im Gruppenspiel ziehen sich pro 1000 Sportstunden viermal häufiger Verletzungen zu als Individualsportler. Dieses Ergebnis überrascht, gelten doch die Fun-Sportarten als verwegen und verletzungsträchtig.

PECH begrenzt das Malheur

Bei Sportverletzungen ist nach wie vor die altbekannte PECH-Regel ein verlässlicher Partner (Pause, Eis, Compression, Hochlagerung). "Rasche Behandlung nach diesem Prinzip lindert nicht nur den Schmerz, sondern mindert auch die Weichteilschwellung, die Ödembildung und die posttraumatische Entzündungsreaktion", erklärte Schader. Es ist ratsam, die verletzte Körperstelle nach unkomplizierten Verletzungen so lange ruhig zu stellen und möglichst hoch zu lagern, bis Schwellung und Akutschmerzen abklingen. Kompressionsverbände helfen bei der Ruhigstellung und wirken Nachblutungen und Ödemen entgegen. Über den Daumen gepeilt, endet die Akutphase mit dem zweiten Tag der Verletzung. Dann sollte das betroffene Körperteil wieder mäßig beansprucht werden.

"Vor wenigen Jahren noch galt die Erstbehandlung mit Eisspray und Eiswürfeln als der Weisheit letzter Schluss. Davon sind wir abgekommen. Die Zeit von Eiswürfeln im Plastikbeutel ist vorbei", schreiben Müller-Wohlfahrt und Montag in ihrem Buch (13). Für sie sind Hot-Ice oder Eisbrei die idealen Erste-Hilfe-Mittel bei Muskelprellungen, Zerrungen, Fuß- und Knieverletzungen. Sie haben den Vorteil, dass eine verletzte Region sehr lang gleichmäßig gekühlt werden kann, ohne einen Kälteschaden zu induzieren. Der Gewebe ernährende Stoffwechsel wird zwar reduziert, aber nicht blockiert. Wird eine Körperregion hingegen mit reinem Eis vollkommen abgekühlt, kommt es zu einer unerwünschten Überreaktion, wenn das Eis entfernt wird. Die Blutgefäße erweitern sich, die Durchblutung läuft auf Hochtouren, damit in der betroffenen Körperregion das Temperaturdefizit wieder ausgeglichen wird. Die Folge: Der Bereich, den man kühl halten wollte, wird eher erwärmt.

Wie werden Hot-Ice und Eisbrei hergestellt und eingesetzt? Für Ersteres wird Leitungswasser mit Eiswürfeln heruntergekühlt. Die optimale Hot-Ice-Temperatur von 1°C ist erreicht, wenn die Eiswürfel gerade geschmolzen sind. Durch einen Schuss Alkohol erreicht man die ideale Kühlungstemperatur. Zum Nachkühlen immer wieder Eiswürfel dazugeben. In die Wanne Idealbinden legen, dazu einen Schwamm. Die Idealbinde locker und großflächig um die Verletzung legen. Bei einem Druckverband wird zudem ein eiswassergekühlter Schwamm unter die Binde auf die betroffene Region gelegt. Um Eisbrei herzustellen, zerschlägt man Eiswürfel zu Matsch. Die leicht verformbare Masse wird in ein Handtuch gewickelt, den Körperkonturen im Bereich der Verletzung anmodelliert und mit einer Idealbinde fixiert, so dass man einen bündigen Abschluss erhält. Den Verband nach 20 Minuten entfernen, fünf Minuten Pause, dann erneut anlegen.

Mit Salben und Co nicht angeschmiert

Mit PECH allein ist es jedoch nicht getan. Zusätzlich kommen Gele, Salben und flüssige Einreibungen sowie perorale Arzneimittel in Frage. Ist die Haut in Mitleidenschaft gezogen, sorgfältig desinfizieren (zum Beispiel mit Ethacridinlactat, Rivanol®, oder Wasserstoffperoxid 3%). Bei Zerrungen, Verstauchungen und Prellungen hat sich ein okklusiver Salbenverband bewährt, am besten auch nachts. Dazu werden analgetisch-antiphlogistisch wirkende Salben (alkoholhaltige Gele eignen sich nicht) messerrückendick auf die betreffende Stelle großflächig aufgetragen, mit einer Frischhaltefolie abgedeckt und mit einer elastischen Binde straff umwickelt.

Als Wirkstoffe kommen in diesen Externa nicht steroidale Antirheumatika (NSAR) wie Diclofenac (zum Beispiel Voltaren Emulgel®), Ibuprofen (zum Beispiel Dolgit®), Ketoprofen (Gabrilen®) oder Indometacin (zum Beispiel Elmetacin®), Dimethylsulfoxid (zum Beispiel Rheumabene®) oder Phytopharmaka in Frage. Vor allem Arnika- und Beinwell-Extrakte (zum Beispiel Doc®-Salbe, Kytta®f, Traumaplant®) liefern überzeugende Ergebnisse. Heparin-haltige Salben (zum Beispiel Venalitan®) sollen die Resorption von Ödemen und Hämatomen ankurbeln. Traumatologen empfehlen, parallel zur transkutanen Behandlung mit einer peroralen NSAR-Therapie zu beginnen.

Ganz anders die Behandlungsstrategie von Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, Vereinsarzt des FC Bayern München und Mitglied im Ärzteteam der Deutschen Fußball- Nationalmannschaft. Er hält Analgetika bei Muskelverletzungen für kontraproduktiv (siehe Kasten). "Bei Muskelverletzungen benötigt man die objektive Wahrnehmbarkeit, um zu wissen, wie der Heilungsprozess fortschreitet." Er setzt auf Antihomotoxika und Phytopharmaka. Dem lädierten Freizeitsportler rät er die sofortige Kühlung und gleichzeitige Gabe von Traumeel® (alle 15 Minuten 1 Tablette oder 5 bis 10 Tropfen). Dann mit sanftem und leichtem Dehnen beginnen. Anschließend sei ein Salbenverband mit Traumeel oder Arnika-Salbe angezeigt. Einen guten abschwellenden Effekt schreibt der Orthopäde und Sportmediziner dem Aescin (zum Beispiel Reparil®) zu, einem in Rosskastanien enthaltenen Saponin. Bei Muskelverhärtungen oder Muskelzerrungen empfiehlt Müller-Wohlfahrt die Einnahme von Magnesium. Damit sich Hämatome und Ödeme schneller auflösen, seien Enzympräparate geeignet, die als proteolytische Enzyme etwa Bromelain, Papain, Trypsin und Chymotrypsin (zum Beispiel Phlogenzym®, Wobenzym®) enthalten.

 

So macht Müller-Wohlfahrt seine Mannen wieder mobil Viele Sportler sind meistens verletzt. Die Sportler, die Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt betreut, sind meistens Meister. Bei ihm sind Muskelzerrungen bereits nach drei bis fünf Tagen und unkomplizierte Faserrisse nach zwölf Tagen auskuriert. Normalerweise werden für einen Riss sechs Wochen veranschlagt. Wie macht der Vereinsarzt des FC Bayern München das? Er, der Muskelverletzungen als eines seiner Hobbys bezeichnet, erklärte in einem Pressegespräch mit Sport- und Medizinjournalisten, wie er Muskelzerrungen und -risse diagnostiziert und therapiert.

Um eine Muskelzerrung oder einen -riss zuverlässig auszumachen, vertraut Müller-Wohlfahrt auf sein Fingerspitzengefühl, das er sich über Jahre hinweg angeeignet hat. Tasteindrücke und Funktionsprüfungen seien wesentlich. Bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder Kernspintomographie seien dagegen bei der Diagnosefindung eher unbedeutend, weil sie bestimmte Tasteindrücke nicht wiedergeben können, zum Beispiel Verklebungen oder Spannungsänderungen im Muskel. "Kein technisches Gerät kann den Spannungszustand des Muskels wiedergeben. Durch das tägliche Abtasten der Verletzung kann man den Verlauf der Erkrankung genau verfolgen. Es wäre jedoch nicht gerechtfertigt, jeden Tag eine Kernspintomographie zu machen."

Bei einer Zerrung handelt es sich, so der Experte, um eine neuromuskuläre Funktionsstörung, also um eine Schaltstörung an der Synapse. Dadurch erhöht sich der Tonus des betroffenen Muskelbündels. Die Muskelarchitektur bleibt erhalten, es ist keine Konturunterbrechung zu fühlen. Der Verletzte spürt einen krampfähnlichen Schmerz. Dieser kommt erstens durch die Spannung und zweitens durch die sich entwickelnde Ischämie zustande.

Die Therapie zielt auf Verminderung der Spannung und Beseitigung der Funktionsstörung. "Nach Kühlung und detonisierender Dehnung infiltriere ich zunächst Mepivacain 1% und dann eine Mischung aus Traumeel® und Actovegin® über mehrere Nadeln in den gezerrten, verkürzten Muskelstrang. Dadurch wird die Muskelschaltstelle blockiert." Die Präparate sollen entzündliche Prozesse eindämmen, den Energiestoffwechsel anregen, und die physiologische Aminosäurelösung soll zudem die Fasersynthese ankurbeln. Ein Salbenverband und Magnesium intravenös runden die Akutversorgung ab. Müller-Wohlfahrt: "Analgetika haben bei Muskelverletzungen keinen Platz, da sie die Feinempfindung unterbinden. Somit wäre keine Kontrolle möglich."

Bereits am ersten Tag der Verletzung absolviert der Athlet umfangreiche physiotherapeutische Muskeldehnungen und beginnt am zweiten Tag mit leichtem Training, das den betroffenen Muskel einbezieht. Die physiotherapeutischen Maßnahmen werden in den nächsten Tagen wiederholt, das Training gesteigert, so dass meist am dritten bis fünften Tag nach dem Trauma die volle Leistungsfähigkeit wieder hergestellt ist, berichtete Müller-Wohlfahrt. "Je früher wir den Muskel zu seiner Funktion zurückführen, selbst wenn es nur ganz leichte Belastungen sind, desto besser und früher setzt die Heilung ein."

Typisches Symptom des Muskelfaserrisses ist ein plötzlich, stichartig einschießender Schmerz, der sofort zum Aufhören zwingt. "Indem man wiederholt mit den Fingerkuppen distal und proximal über die Muskelpartien gleitet, spürt man, dass die Kontinuität der Muskelfaser unterbrochen ist. Bei schweren Verletzungen imponiert der Riss als Delle", erklärte er. Das gerissene Muskelbündel entwickelt einen erhöhten Tonus, dessen Höhepunkt nach etwa 24 Stunden erreicht ist. Das vom Patienten angegebene Schmerzzentrum ist nicht immer identisch mit der tatsächlichen Rissstelle. Wichtig: Die sofortige Untersuchung ist das A und O. Denn die Muskellücke füllt sich rasch mit Blut - eine Reaktion, mit der der Muskel die verletzte Stelle schützen will, die aber die Suche nach der charakteristischen Faserlücke erschwert. Müller-Wohlfahrt: "Deshalb gehe ich auch während des Spiels mit dem verletzten Spieler sofort in die Kabine, um dort schnell und konzentriert zu behandeln."

Die Primärversorgung ist entscheidend für den zeitlichen Verlauf der Heilung. Es gilt, die Gewebeblutung sofort mit einem eiswassergekühlten Druckverband einzuschränken. Nach einer halben Stunde sowie am dritten und fünften Tag nach der Verletzung infiltriert der Doc, wie ihn seine Spieler nennen, die Actovegin/Traumeel-Mischung im Verhältnis 2:1, nachdem er den Muskel lokalanästhetisch vorbereitet hat. So kommt er einem Spannungsanstieg zuvor, verbessert Entzündungsreaktion und Blutversorgung.

Müller-Wohlfahrt ist überzeugt davon, dass 90 Prozent der Faserrisse durch eine Nervenwurzelreizung im korrespondierenden Wirbelsäulensegment entscheidend mitverursacht werden. "Durch diese erhöhte, willentlich nicht änderbare Aktivität der motorischen Neuronen gibt der Nerv eine erhöhte Impulsrate an den Muskel als Erfolgsorgan ab. Der Muskel reagiert mit gesteigertem Tonus und Verkürzung." Deshalb behandelt er die Wirbelsäule gleich mit - beim Faserriss im Oberschenkel die Lendenwirbelsäule, beim Tennisellenbogen die Halswirbelsäule. Müller-Wohlfahrt infiltriert je nach Befund epidural, paravertebral und auch intrakapsulär in die kleinen Wirbelgelenke und direkt ins Verletzungszentrum. Damit wird klar: Müller-Wohlfahrts Erfolgsgeheimnis machen nicht nur das Fingerspitzengefühl und die homöopathischen Substanzen aus. Die Art und Weise, wie er infiltriert, sind wesentlich.

Die ersten Tage nach der Verletzung stehen ganz im Zeichen der Physiotherapie: Elektrotherapie zur Tonusregulierung, Laser zur Unterstützung der Zellregeneration, Lymphdrainage zur Entsorgung des Hämatoms und Vorbeugung einer mangelhaften Durchblutung, Massage, Muskeldehnung und Krankengymnastik sind wesentliche Bestandteile. Am sechsten Tag sei meist wieder ein leichtes Training unter Einbeziehung des geschädigten Muskels möglich, um sich ab dem zehnten Tag forciert dem gewohnten Belastungsniveau anzunähern, sagte Müller-Wohlfahrt.

Zusätzlich setzt er auf Enzympräparate und Aescin, um den Abbau von Fibrin und Zellfaserbruchstücken anzutreiben und die entzündliche Phase zu reduzieren. Die Vitamine A, C, E sowie Coenzym Q10 und Anthocyane sollen lokal und systemisch freie Radikale neutralisieren. "Vielschichtig ist die Wirkung des peroral und/oder intravenös zugeführten Zinks. Zinkionen sind essenziell für die Proteinbiosynthese aus Aminosäuren. Zink wirkt dabei als Katalysator. Es ist erwiesen, dass der Zinkspiegel bei körperlichem Stress und erst recht bei Verletzungen stark absinkt."

 

Übermut kommt gar nicht gut

Wer schnell ans Ziel will, lässt vorbeugende Maßnahmen oft links liegen. Bevor der Sportsmann nämlich den Platz betritt, die Hänge hinunter wedelt oder sich an der Startlinie positioniert, sollte er Muskel und Bänder mit Aufwärmen und Stretching auf Vordermann bringen. "Seit konsequent vor den Spielen aufgewärmt und gestretcht wird, sind Muskelzerrungen in der Bundesliga deutlich zurückgegangen", informierte Müller-Wohlfahrt. Auch belgische Sportwissenschaftler haben mit 138 Sportstudenten nachgewiesen (19), dass durch Stretching Entzündungen der Patellarsehne signifikant seltener auftreten. Dehn- und Lockerungsübungen der Muskulatur stimmen den Körper auf bevorstehende Belastungen ein, bringen ihn auf Betriebstemperatur, verbessern Geschicklichkeit und Gewandtheit. Zum Aufwärmen reichen zehn bis 15 Minuten lockeres Traben und Hüpfen. Bei leichtem Schwitzen ist der Zeitpunkt fürs fünfminütige Stretching gekommen. Der Sportler braucht nur die später beanspruchte Muskulatur zu dehnen.

Beim Sport kommt es dann freilich auf die richtige Technik an. Besonders beim Tennis schleichen sich leicht Fehler ein. So plagt der Tennisellenbogen viele Anhänger des weißen Sports. Die Überlastung kommt dadurch zustande, dass der Arm beim Schlag angewinkelt wird. Das ist für das Gelenk auf die Dauer der reinste Kraftakt. Demgegenüber wird die Vibration beim Schlag mit dem gestreckten Arm im Moment des Treffens über den Schultergürtel beziehungsweise den gesamten Körper abgeleitet. Tennisspieler mit Wirbelsäulenbeschwerden sollten auf Rücken schonende Bewegungsabläufe achten. Wer beim Aufschlag eine Bogenspannung aufbaut, der strapaziert die Lendenwirbelsäule über Gebühr. Diese Technik, die zwar grundsätzlich richtig ist, sollten jene Sportler umgehen.

Beim Inline-Skating und Snowboarden bewahren Helm und Protektoren vor dem Schlimmsten. Nur tragen die meisten Skater und Liebhaber der Halfpipe diese nicht. Es sind meist die ungeübten Fahrer, die zu Fall kommen. Etwa die Hälfte aller Verletzungen ereignet sich bei den ersten Versuchen auf dem Brett - egal ob auf der Straße oder im Schnee - und am häufigsten sind Arm, Handgelenk oder Finger betroffen. Untersuchungen haben ergeben, dass nur die wenigsten, nämlich nur maximal 20 Prozent der Brettlfans, die komplette Schutzausrüstung tragen: Protektoren an Handgelenk, Ellbogen und Knie sowie einen Helm. Für fortgeschrittene Snowboarder, die in der Halfpipe auf Höhenflug sind, empfiehlt sich zusätzlich ein Wirbelsäulen-Schutz. Der auch als Schildkröten-Panzer bezeichnete Protektor ist im Gegensatz zu Europa in den USA schon lange Usus.

Physiotherapie statt Gips

Bei der Behandlung typischer Sportverletzungen wie Bänder- oder Sehnenrissen hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Vieles, was früher noch eingegipst wurde, versuchen heute Physiotherapeuten wieder in die Reihe zu bringen. Beanspruchung im vernünftigen Rahmen ist der natürliche Weg zur beschleunigten Heilung. Eine an die jeweilige Sportart angepasste Physiotherapie begleitet die Verletzten von Anfang an. Methoden wie Stoßwellen- Elektro-, Pulsierende Signaltherapie oder Multibiosignal-Therapie unterstützen den Heilungsprozess. Ehrgeizige Fitnessfanatiker dürfen ihrer verletzten Körperpartie jedoch nicht zu früh zu viel zumuten.

Sind beispielsweise beim Umknicken die Außenbänder am Sprunggelenk gerissen, versuchen Orthopäden, dem Dilemma mit Schienen, frühzeitiger Belastung und gezielter Bewegung zu begegnen. Noch vor fünf bis zehn Jahren waren Sportmediziner der Meinung, durch eine Operation könne man die Bandenden annähern, so dass diese schneller wieder zusammenwachsen. Heute weiß man, dass die operative und die herkömmliche Behandlung gleich gute Erfolge bringen. In jedem Fall können die Patienten in weit über 90 Prozent mit einem guten Ergebnis rechnen. Auch der Achillessehnenriss ist heute meist keine Indikation mehr für einen Gipsverband. Die funktionelle Behandlung mit einem Spezialschuh, der Tag und Nacht getragen wird, plus Physiotherapie sind eine gute Alternative. Und auch bei Bänderrissen erhalten Schienen in 80 Prozent der Fälle dem Betroffenen weitgehende Mobilität.

Stubenhocker leben gefährlich

Über Sport nur im Zusammenhang mit Verletzungen zu schreiben, wird der Leibesertüchtigung nicht gerecht. Denn es lohnt sich durchaus, dem inneren Schweinehund einen Maulkorb anzulegen. Der Nutzen körperlicher Aktivität ist unbestritten und überwiegt bei weitem die Gefahren, die durch Verletzungen beim Sport ausgehen. Auch die Behandlungskosten für Sportverletzungen schlagen weniger zu Krankenkasse-Buche als die Folgeerkrankungen mangelnder Fitness, führen Sport- und Präventivmediziner als Argument ins Feld, wenn Politiker Risikozuschläge für besonders verletzungsträchtige Sportarten vorschlagen. Eine solche Forderung sei kontraproduktiv.

In der Tat beweisen zahlreiche Studien, dass regelmäßiges, wohldosiertes körperliches Training das Herz-Kreislauf-System in Schutz nimmt, Blutzucker- und Cholesterolwerte drückt, Osteoporose-geschwächte Knochen stärkt und zudem die geistige Beweglichkeit auf Trab hält. Und: Der schützende Effekt ist unabhängig vom gesundheitlichen Zustand, von Alter und Tabakkonsum. Als zusätzlicher Ansporn mag folgende Erkenntnis dienen: Sich sportlich zu betätigen, senkt die Gefahr, ein peptisches Ulkus zu entwickeln, um rund die Hälfte, und zwar unabhängig davon, ob man einen Helicobacter pylori mit sich herumträgt oder nicht. Dieses Bild zeichnet zumindest eine Studie mit über 10.000 Teilnehmern (1), die wöchentlich rund 15 Kilometer gejoggt oder gewandert sind. Sportliche Betätigung hemmt die Säuresekretion im Magen und führt den Stress ins Abseits.

Eine Stunde Walking pro Woche genügt bereits, um das Risiko einer Koronaren Herzkrankheit zu halbieren, im Vergleich zu Bewegungsmuffeln, die Fernsehen und Schach vorziehen. Das hat eine US-amerikanische Studie (7) mit fast 40.000 herzgesunden Frauen ergeben, die über 45 Jahre alt waren. Eine andere Studie belegt, dass mehrmaliges Walken pro Woche bei Frauen signifikant das Risiko ischämischer Insulte senkt. Je intensiver die Trainingseinheiten, desto geringer war die Schlaganfallrate in einem Zeitraum von acht Jahren, hat die Analyse der Nurses Health Study (5) ergeben. Wichtig ist demnach der Energieverbrauch beim Sport. Die Krankenschwestern mit der höchsten Sportintensität und damit dem höchsten Energieverbrauch erlitten nur halb so oft einen ischämischen Insult wie die unsportlichen Damen. Der positive Effekt kam auch den Frauen zugute, die sich früher kaum bewegten.

Herzsport nach einer Herzoperation? Selbst nach einer Stent-Implantation sollten Patienten am Ball bleiben, haben Experten kürzlich beim Europäischen Kardiologenkongress in Stockholm berichtet. So reduziert dreimal wöchentliches halbstündliches Ergometertraining das Risiko für einen Infarkt oder Herztod nach 33 Monaten um rund ein Drittel, haben italienische Kardiologen herausgefunden. Und auch die zahlreichen Herzsportgruppen in Deutschland beweisen, dass durch mehr Bewegung das Herz leichter wieder im Takt tanzt.

Sport geht auf die Knochen

Dass körperliche Aktivität den alterstypischen Knochenmasseabbau und gar eine Osteoporose aufhalten kann, ist bekannt. Allein darüber, welche Sportart am geeignetsten ist, wird diskutiert. Reines Ausdauertraining wie Walking oder Radfahren hat keine Knochen stimulierende Wirkung, die Belastungen sollten vielmehr kurz, häufig und intensiv sein. Zahlreiche Studien zeigen, dass dies die stärkste knochenanabole Wirkung erzielt. In Frage kommen beispielsweise Spielsportarten wie Tennis oder ein gemischtes Doppel aus Step-Aerobic plus Gewichten. Beides zeichnet sich durch vielseitige Belastungen mit hohen Kraftspitzen aus.

Sport nach der Implantation eines künstlichen Hüftgelenks? Da ist die Fachwelt gespaltener Meinung. Die Gegner führen an, dass dies Abrieb und Lockerung der Prothese fördere. In Studien lag die Lockerungsrate bei aktiven Sportlern mit zementierten Endoprothesen doppelt so hoch, der Abrieb war viermal so stark wie bei Sportmuffeln. Dagegen argumentieren die Protagonisten, erst durch Bewegungsmangel habe die Osteoporose eine Chance und dadurch steige das Risiko einer Lockerung. Sport dagegen erhöhe die Durchblutung und somit das Einwachsen der Prothese. Es gibt Untersuchungen, wonach die Lockerungsrate nach zehn Jahren bei Nicht-Sportlern wesentlich höher ist als bei Sportlern. Überdies verbessert regelmäßiges Training das Körpergefühl. Geeignet sind Sportarten mit rhythmischen fließenden Bewegungen wie Radfahren, Wandern oder Schwimmen. Sportarten wie Eislaufen, Ski alpin oder Fußball, bei denen es zu Spitzenbelastungen und abrupten Bewegungsänderungen kommt, sind zu meiden. Einig sind sich die Orthopäden nur darin, dass nach der Operation eine sechsmonatige Schutzfrist einzuhalten ist, in der Rehabilitation und Krankengymnastik ganz oben auf der Tagesordnung stehen.

Körperliche Mobilität fördert auch die geistige. Das konnte eine amerikanische Arbeitsgruppe um Kristine Yaffe (18) in einer Untersuchung mit fast 6000 Alten- und Pflegeheim-Bewohnerinnen über 65 Jahre beweisen. Die Damen waren zu Beginn der Studie nicht dement und wurden über sechs bis acht Jahre mit speziellen Kognitiv-Tests untersucht. Sie dokumentierten selbst Art und Häufigkeit ihrer sportlichen Ambitionen. Die Frauen, die den stärksten Bewegungsdrang an den Tag legten (Gartenarbeit, Treppen steigen, Tanzen, Spaziergang, Tennis), profitierten geistig am meisten. Bei ihnen war das Risiko, geistig abzubauen, um 26 Prozent niedriger als bei den Frauen, die es beschaulicher bevorzugten. Dabei war es egal, wie schweißtreibend die Tätigkeiten waren. Andere mögliche Einflussfaktoren wie Rauchen oder Estrogen-Substitution haben die amerikanischen Statistiker berücksichtigt. Der Effekt ist somit allein der Bewegung zuzuschreiben. Verantwortlich könnte der erhöhte cerebrale Blutfluss sein, vermuten die Wissenschaftler.

Start frei für mehr Fitness

Vor sporadischen Kraftakten ist freilich zu warnen. Wenn Mediziner für sportliche Aktivität plädieren, meinen sie ein moderates regelmäßiges Training. Ganz ohne Schweiß geht es natürlich nicht. Als Faustregel gilt, wöchentlich mindestens 1500 Kalorien zusätzlich durch sportliche Betätigung zu verbrauchen. Das schafft, wer wöchentlich etwa fünf Stunden die gelbe Filzkugel übers Tennisnetz schlägt, fünfmal für eine halbe Stunde joggt oder drei Stunden zügig walkt. Dieser Mehrverbrauch an Kalorien und die Steigerung der Fettverbrennung wirken sich frühestens nach drei Monaten günstig auf Körpergewicht und Fettstoffwechsel aus. Für eine optimale Fettverbrennung kommt freilich noch eine weitere Regel ins Spiel: Um das richtige Tempo zu finden, orientiert man sich an der Herzfrequenz. Faustregel: 220 Pulsschläge pro Minute minus Lebensalter = Maximalpuls. 60 bis 75 Prozent davon entsprechen der optimalen Fettverbrennungszone. Wer regelmäßig Sport treibt, wird merken, dass der Körper immer schneller vom Belastungs- auf den Ruhepuls zurückkommt.

Ob Sportler nun länger leben oder nur gesünder sterben, ist Ansichtssache oder eine Frage der Interpretation von Studien. Am ältesten werden zumindest Nonnen und Mönche, die ein eher beschauliches Leben führen und denen die Zeit zum Innehalten noch nicht abhanden gekommen ist.

 

Flott zu Fuß......mit leicht gefüllter Blase
Marathonläufer sollten beim letzten Toilettengang vor dem Start ein wenig Restharn zurückhalten, rät Professor Dr. Karl-Horst Bichler, Urologe aus Tübingen. Bei völlig leerer Blase kann das Blasendach am Blasenboden reiben, wenn die Baucheingeweide beim Laufen auf den Beckenorganen lasten. Die vielen Langstreckenläufern bekannte Folge ist Blut im Urin. Die Blase nicht vollständig zu entleeren, hilft aber nicht gegen die zweite Ursache, die den Urin bräunlich-rot verfärbt: die Sporthämoglobinurie. Durch die dauernde Belastung beim Laufen werden die roten Blutkörperchen in der Fußsohle zerquetscht, und ihr Farbstoff, das Hämoglobin, wird über die Nieren abtransportiert.

...mit Creatin
Für viele Sportler scheint das Nahrungsergänzungsmittel Creatin zum ständigen Begleiter zu gehören. Nach Angaben des Instituts für Biochemie an der Deutschen Sporthochschule in Köln schlucken in manchen Schnellkraftsportarten zwischen 70 bis 80 Prozent der Athleten dieses Eiweiß-Präparat. Auch bei Breitensportlern ist Creatin beliebt. Laut einer amerikanischen Studie (11) konsumieren durchschnittlich sechs Prozent aller US-Schulsportler zwischen zehn und 18 Jahren Creatin. Besonders bei jugendlichen Football- und Hockey-Spielern gehört es fast zur Standardausrüstung. Das kleine Molekül kommt als natürliche Substanz beispielsweise in Fleisch vor. Das Nahrungsergänzungsmittel steht zwar nicht auf der Dopingliste, ist jedoch unter Medizinern umstritten. Creatin wird im Muskel abgelagert, wo es - in reversibler Reaktion mit ATP - als Energieempfänger für den Aufbau des energiereicheren Creatinphosphats wirkt beziehungsweise als Energiespender für die Regeneration des verbrauchten ATP dient.

...im Rückwärtsgang
Es soll fanatische Freizeitsportler geben, die mit mehreren Lagen Kleidung zum Joggen gehen, um durch vermehrtes Schwitzen den Energieverbrauch zu steigern. Vielleicht sollten sie es mal mit Rückwärtslaufen probieren: US-amerikanische Forscher haben herausgefunden (20), dass der Energieverbrauch bei dieser Art der Fortbewegung um 30 Prozent höher liegt als beim Vorwärtslaufen. Ihre Erklärung: Beim Rückwärtslaufen kämen mehr Muskeln ins Spiel, zudem sei mehr Haltearbeit nötig, da der Fuß nicht abrollt, sondern die Zehen stets neu aufgesetzt werden müssen.

 

Literatur

  1. Cheng, Y., Verminderung der Säuresekretion durch Joggen. Br. J. Sports Med. 34 (2000) 116.
  2. Halter, H., Orthopädie: Kehrseite des Vergnügens. Spiegel 36 (2001) 68-70.
  3. Hertel, P., Kaum noch Gips - aber mehr Bewegung. FAZ vom 22. September 1999, S. N3.
  4. Hollman, W., Hettinger, T., Sportmedizin. Schattauer Verlag, Stuttgart 2000.
  5. Hu, F., Senkung Schlaganfall-Risiko bei Frauen durch Sport. JAMA 283 (2000) 2961.
  6. Kettunen, J. A., Osteoarthrose-Risiko durch Sport. Am. J. Sports Med. 29 (2001) 2.
  7. Lee, I.-M., Nutzen leichter sportlicher Aktivität auf Herzfunktion. JAMA 285 (2001) 1447.
  8. Machold, W., Verletzungen beim Snowboarden. Sportverl. Sportschad. 13 (1999) 1.
  9. Mayer, F., Verletzungen und Beschwerden im Laufsport. Dt. Ärztebl. 19 (2001) A 1254 ff.
  10. Mellerowicz, H., Prävention von Sportverletzungen. Dt. Zeitschr. Sportmed. 3 (2000) 78.
  11. Metzl, J., Creatin-Konsum unter jugendlichen Sportlern. Pediatrics 108 (2001) 421.
  12. Müller-Wohlfahrt, H.-W., Diagnostik und Therapie von Muskelzerrungen und Muskelfaserrissen. Sportorthopädie, Sporttraumatologie 17 (2001) 17-20.
  13. Müller-Wohlfahrt, H,.W., Montag, H. J., Verletzt - was tun? Verlag wero-press, Pfaffenweiler 2000.
  14. N. N., Sportverletzungen. Kleine Sommer-Akademie 1999. Ärzte Ztg. vom 30. Juni 1999, S. 10f.
  15. N. N., Sportverletzungen. Sommer-Akademie 2000. Ärzte Ztg. vom 4. Juli 2000, S. 10f.
  16. Peil, J. M., Maßnahmen zur Regeneration nach dem Sport. Institut für Sporternährung, Bad Nauheim 2001.
  17. Pressegespräch mit Dr. H.-W. Müller-Wohlfahrt, Moderne Homöopathika im Sport. Oberhaching, 13. September 2001.
  18. Yaffe, K., Einfluss der Bewegung auf geistige Leistungsfähigkeit. Arch. Int. Med. 161 (2001) 1703.
  19. Witvrouw, E., Ursachen für Patellarsehnen-Reizung. Am. J. Sports Med. 29 (2001) 190.
  20. Wrigth, S., Weyand, P., Energieverbrauch beim Laufsport. J. Exper. Biol. 204 (2001) 1801.

 

Die Autorin

Elke Wolf studierte Pharmazie in Frankfurt. Die Approbation als Apothekerin erhielt sie 1995 im Anschluss an das praktische Jahr in der Apotheke Esser in Rödermark/Hessen und in der pharmazeutischen Industrie bei der damaligen Sandoz AG in Nürnberg. Nach einem Praktikum während des Studiums und einem Volontariat bei der Pharmazeutischen Zeitung ist sie seit 1997 als freie Journalistin tätig. Die PZ-Leser kennen Frau Wolf als Autorin zahlreicher spannender Titelbeiträge.

 

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