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Pharmazieticker - Archiv

18.11.2002
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Pharmazieticker

Tadalafil zugelassen

Seit dieser Woche sind in Europa zwei Phosphodiesterase-Hemmer zur Therapie der erektilen Dysfunktion zugelassen. Nach Sildenafil soll im Frühjahr 2003 Tadalafil unter der Handelsnamen Cialis™ in die deutschen Apotheken kommen. Das Pharmaunternehmen Lilly erhielt die Zulassung in allen Staaten der Europäischen Union, nachdem es die Wirksamkeit des Potenzmittels in über 60 Studien mit rund 4000 Personen dokumentieren konnte. PZ

Neues Triptan

Berlin-Chemie vertreibt seit Mitte November ein weiteres Triptan in Deutschland. Der 5-HT1B/1D-Rezeptoragonist Frovatriptan (Allegro®) zeichne sich vor allem durch seine lange Wirkdauer aus, berichtet der Hersteller. PZ

Rosuvastatin in Holland

Die niederländischen Behörden haben den Lipidsenker Rosuvastatin zur Behandlung der primären Hypercholesterolämie und der gemischten Hyperlipidämie zugelassen. Der von AstraZeneca vermarktete Arzneistoff soll im Zuge der gegenseitigen Anerkennung 2003 in der gesamten Europäischen Union auf dem Markt kommen. Inzwischen wurde die Wirksamkeit des Statins nach Angaben des Unternehmens in klinischen Studien an über 15.000 Patienten geprüft. PZ

Kombination überlegen

Die Kombination des Acetylcholinesterase-Hemmers Donepezil mit dem NMDA-Rezeptor-Antagonisten Memantine ist einer Monotherapie mit Donepezil überlegen. Das berichtet Hersteller Merz und beruft sich auf eine US-amerikanische Vergleichsstudie mit 403 Alzheimerpatienten. Vor allem bei schwer dementen Patienten konnte die zusätzliche Gabe von 20 mg Memantine täglich die kognitiven Leistungen verbessern, meldet Merz. Memantine ist seit kurzem unter dem Handelsnamen Axura® zur Therapie der mittelschweren bis schweren Alzheimerdemenz zugelassen. PZ

PDT wird bezahlt

Die Behandlung der feuchten altersbedingten Makuladegeneration (AMD) mit Hilfe der fotodynamischen Therapie (PDT) mit dem Wirkstoff Verteporfin wird inzwischen von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, meldet Novartis Pharma. Der Verlust des Sehvermögens lässt sich mit dieser Form der Behandlung aufhalten. PZ Top

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