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Rheumapatienten profitieren von Rituximab

04.11.2002  00:00 Uhr

Rheumapatienten profitieren von Rituximab

PZ  Neue Studienergebnisse deuten darauf hin, dass das biotechnologisch hergestellte Medikament Rituximab (MabThera®) auch bei rheumatoider Arthritis (RA) wirksam ist. Erste Studiendaten präsentierten Forscher auf der Jahrestagung des American College of Rheumatology in New Orleans (USA).

Bereits zwei Infusionen des Wirkstoffs in Kombination mit Methotrexat linderten bei 20 Prozent der Patienten die Symptome um bis zu 70 Prozent, meldet Hersteller Roche.

Die Zwischenresultate stammen von 122 der insgesamt 161 Patienten, die an der Phase-II-Studie teilnehmen. Bei der erwähnten klinischen Prüfung handelt es sich um eine randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie mit parallelen Gruppen, die an Prüfzentren in Europa, Australien, Israel und Kanada läuft. Aufgenommen werden RA-Patienten, bei denen mehr als ein krankheitsmodifizierendes Antirheumatikum (DMARD) unwirksam war und die nur teilweise auf Methotrexat ansprechen. Die Studie besteht aus vier Behandlungsgruppen: Monotherapie mit Methotrexat, Monotherapie mit Rituximab, Rituximab plus Cyclophosphamid, Rituximab plus Methotrexat.

Rituximab ist derzeit für die Behandlung des Non-Hodgkin-Lymphoms (NHL) zugelassen und wird gemeinsam von Roche und Genentech vermarktet. Top

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