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Curcuma longa reduziert funktionelle Dyspepsie und reguliert erhöhte Lipidwerte

15.09.2003  00:00 Uhr

PHARMAZIE

Anwendungsbeobachtung

Curcuma longa reduziert funktionelle Dyspepsie und reguliert erhöhte Lipidwerte

 

von Erwin Häringer, München

Eine Anwendungsbeobachtung mit einem Curcuma-longa-Extrakt liefert neue Erkenntnisse zu Effekten auf dyspeptische Beschwerden und den Lipidstoffwechsel. Erstmalig wurde zur Auswertung ein international anerkannter und validierter Index herangezogen.

Schmerzen im Oberbauch, Blähungen, Völlegefühl, Aufstoßen, Übelkeit und Erbrechen – circa 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung leiden unter so genannten dyspeptischen Beschwerden. Bei etwa 45 Prozent der Patienten lassen sich strukturelle oder biochemische Veränderungen wie eine Refluxkrankheit, Ulcera oder selten auch ein Malignom diagnostizieren. Bei allen anderen ist das Ergebnis der endoskopischen Untersuchung ohne organ-pathologischen Befund, sie leiden unter einer »funktionellen Dyspepsie«. Die Ursachen für dieses Krankheitsbild sind noch unklar. Vermutet wird ein Zusammenspiel von psychischen und physischen Störungen. Für die körperlichen Beschwerden werden vor allem eine verminderte Motilität sowie eine reduzierte Fettverdauung verantwortlich gemacht.

 

Curcuma longa L. (Gelbwurzel, Kurkumawurzel) Curcuma longa gehört zur Familie der Zingiberaceae (Ingwergewächse) und ist ein ausdauerndes Kraut mit dick fleischigen Wurzelknollen (Rhizomen), das ein heißes, feuchtes Klima und viel Wasser benötigt. Die Verbreitung erstreckt sich von Indien über Indonesien und Thailand bis nach China. Hauptanbaugebiete finden sich heute in Indien.

Die Gelbwurzel ist reich an ätherischem Öl und enthält Curcuminoide (Dicinnamoylmethan-Derivate), die strukturell den Zimtsäurederivaten und Scharfstoffen in verwandten Gattungen der Ingwergewächse ähneln. Für Curcuma wurden choleretische, antioxidative, antiinflammatorische, antikanzerogene, immunstimulierende und antivirale Wirkungen beschrieben. Plausibel und nachvollziehbar dokumentiert sind die Wirkungen auf das Verdauungssystem. Interessanterweise wurde nicht nur eine vermehrte Gallenproduktion, sondern auch eine höhere Konzentration der Gallensäuren gefunden. Deutlich abzugrenzen ist Curcuma longa von Curcuma xanthorrhiza, der Javanischen Gelbwurz, die nicht diese ausgeprägte choleretische Wirkung aufweist.

 

Der Effekt von Curcuma longa bei dyspeptischen Beschwerden beruht auf einer Steigerung der Cholerese. Dass dies der hauptsächliche Wirkmechanismus ist, wurde sowohl in Modellen (2, 9, 14, 15) als auch in Studien (6) gezeigt. Eine Anwendungsbeobachtung mit einem ethanolischen Extrakt (Curcu-Truw®) an 440 Patienten zeigte, dass die typischen Symptome im Mittel um 68 Prozent zurückgingen (7). Besonders deutlich waren die Wirkungen bei Schmerzen im Ober- und Unterbauch, Magendruck, Völlegefühl und abdominellen Blähungen sowie bei Übelkeit und Erbrechen.

Zur Beeinflussung des Lipidstoffwechsels lagen bislang nur wenige Daten vor (3, 5, 8, 13). In ersten klinischen Studien ergab sich für alkoholische Extrakte eine Verminderung des Gesamtcholesterol- und LDL-Cholesterol-Spiegels um 10 bis 30 Prozent, für HDL-Cholesterol ein Anstieg von über 10 Prozent (1, 10 - 12).

Aufbau der Anwendungsbeobachtung

Um weitere Daten zur Wirksamkeit bei funktioneller Dyspepsie und bei Fettstoffwechselstörungen zu erhalten, wurde eine kontrollierte Anwendungsbeobachtung (AWB) mit dem alkoholischen Extrakt aus Curcuma longa L. (Curcu-Truw) über einen Therapiezeitraum von drei Monaten durchgeführt. Aufgenommen wurden Patienten mit definierten dyspeptischen Beschwerden, darunter auch solche mit gleichzeitig vorliegenden alimentär bedingten Fettstoffwechselstörungen.

Die Studienteilnehmer nahmen über einen Therapiezeitraum von zwölf Wochen zweimal täglich eine Kapsel des Trockenextraktes ein. Eine Kapsel enthält 81 mg Trockenextrakt mit dem Droge-Extrakt-Verhältnis (DEV) 13-25:1 (Auszugsmittel Ethanol 96 Prozent), so dass die Empfehlung der Kommission-E-Monographie mit einer Tagesdosis von 1,5 bis 3 g Droge mit nur zwei Kapseln (entspricht circa 2,8 g Droge) eingehalten wird.

Durch Ethanol als Extraktionsmittel gehen überwiegend die lipophilen (und nach heutigen Gesichtspunkten wirksamkeitsbestimmenden) Inhaltsstoffe des Drogenausgangsmaterials, die Curcuminoide und ätherisches Öl, in den nativen Extrakt über.

Eine Zwischenuntersuchung sollte nach sechs, die Abschlussuntersuchung nach zwölf Wochen erfolgen. Sofern indiziert, wurden die Ärzte gebeten, bei jeder Visite die Gesamt-, LDL- und HDL-Cholesterol- sowie die Triglyceride-Werte zu erheben. In einem Patientenlogbuch sollten die Ärzte zusätzlich Daten zu Häufigkeit und Art der dyspeptischen Beschwerden angeben.

Die Patienten sollten ihre dyspeptischen Beschwerden anhand von zwei international anerkannten Messskalen bewerten: der Kurzform und der Symptomen-Skala des Nepean Dyspepsie Index (16 - 18).

 

Nepean Dyspepsie Index Der heute international anerkannte und vielfach eingesetzte Nepean Dyspepsie Index wurde vom Arbeitskreis um Professor Talley an der Universität Sydney entwickelt. Bei der Kurzform werden insgesamt zehn Fragen zu Auswirkungen der Magenprobleme auf fünf Bereiche der Lebensqualität (unter anderem allgemeines seelisches Befinden, Beeinflussung der Freizeitaktivitäten oder Auswirkungen auf das Arbeitsvermögen) mit einem 5-stufigen Score bewertet. Mithilfe einer Symptomen-Skala gibt der Patient für insgesamt 15 Einzelsymptome (zum Beispiel Schmerzen oder Beschwerden im Oberbauch, Unfähigkeit, eine Mahlzeit zu beenden, Druckgefühl im Oberbauch, Übelkeit) an, wie oft und wie stark er an diesem Symptom gelitten und wie belastend er dieses empfunden hat. Zum besseren Verständnis wurden die Werte der Originalskalen auf eine Spanne von 0 bis 100 umgerechnet, wobei keine Beschwerden dem Wert »0« und maximale Beschwerden dem Wert »100« entsprachen.

 

Ergebnisse

Den methodischen Besonderheiten einer AWB entsprechend wurden alle Daten deskriptiv ausgewertet. Insgesamt wurde die Studie in 22 Praxen im Zeitraum von Mai 2002 bis Mai 2003 mit 221 Patienten protokolliert. Das mittlere Patientenalter betrug 51,3 Jahre, das mittlere Gewicht 71,9 kg und die mittlere Größe 170 cm. Mit einem Body-Mass-Index von 24,8 war das Studienkollektiv normalgewichtig. Alle Patienten erfüllten die Kriterien der Dyspepsie vom Dysmotilitätstyp, die bei 91,9 Prozent seit mindestens zwei Monaten, bei etwa der Hälfte der Teilnehmer bereits seit mindestens einem Jahr vorlagen.

Insgesamt 80,5 Prozent aller Patienten beendeten die Therapie nach zwölf Wochen oder vorzeitig nach Heilung ihrer Beschwerden. Die Compliance betrug 94,4 Prozent.

Im Ergebnis zeigte sich eine deutliche Verbesserung der klinischen Befunde. Der Anteil von Patienten mit palpatorischer Darmresistenz verminderte sich um 70,8 Prozent, mit Druck- oder Schmerzpunkten um 63,9 Prozent und mit Blähbauch um 59,3 Prozent. Bei der Auskultation erhöhte sich der Anteil der Patienten mit normalen Darmgeräuschen von 26,4 auf 55,6 Prozent.

Hauptziel dieser Studie war die Erfassung der Symptomatik und deren Veränderung mit den beiden Skalen des Nepean Dyspepsie Index. In der Kurzform ergaben sich bezogen auf die Patienten, für die komplette Datensätze vorlagen und die etwa zwölf Wochen die Studienmedikation eingenommen hatten (n = 154), Rückbildungen nach sechs Wochen um 33,1 Prozent und nach zwölf Wochen um 53,8 Prozent.

Auch bei der Symptomen-Skala ergaben sich Verbesserungen nach sechs und zwölf Wochen: Die Häufigkeit der Beschwerden wurde um 33,1 beziehungsweise 53,8 Prozent, die Intensität der Beschwerden um 36,4 beziehungsweise 55 Prozent und die Belastung durch die Beschwerden um 34,9 beziehungsweise 56 Prozent verbessert.

Von Bedeutung war die Berechnung der Gesamtausprägung jedes Einzelsymptoms. Die mittlere Besserung aller Beschwerden betrug 58,6 Prozent, mit einer minimalen Besserung von 44 Prozent für das Symptom Völlegefühl nach dem Essen oder langsame Verdauung und einer maximalen Besserung von 87,8 Prozent für das Symptom Erbrechen.

Deutlich war die Wirkung bei den Symptomen, die zu Beginn der Therapie eine Intensität von mehr als 50 Prozent aufwiesen. Dies betraf die Symptome Schmerzen und Beschwerden im Oberbauch, Völlegefühl nach dem Essen oder langsame Verdauung, Druckgefühl im Oberbauch und das Gefühl, im Oberbauch aufgebläht zu sein. Diese Beschwerden gingen um 44 bis 55 Prozent zurück.

Erwartungsgemäß lagen nur für einen Teil der Patienten (n = 118) Angaben zu den Parametern des Fettstoffwechsels vor. Für die Auswertung wurden die Daten von Patienten mit einem aufklärungs- beziehungsweise therapiepflichtigem Gesamtcholesterolwert von 240 mg/dl oder mehr und von Patienten mit Werten von weniger als 240 mg/dl zu Studienbeginn genutzt, soweit Angaben zu den Lipidwerten zu jedem der drei Untersuchungszeitpunkte vorlagen.

Günstige Wirkung auf die Serumlipide

Für Patienten mit einem Ausgangsgesamtcholesterol-Wert von mindestens 240 mg/dl (n = 38) ergaben sich Veränderungen von minus 8,6 Prozent nach sechs und von minus 12,8 Prozent nach zwölf Wochen. LDL-Cholesterol nahm um 8,5 und 11,6 Prozent ab, die Triglyceride verringerten sich um 5,7 beziehungsweise 5,9 Prozent.

Für Patienten mit einem Ausgangsgesamtcholesterol-Wert unter 240 mg/dl (n = 9) ergaben sich Veränderungen für Gesamtcholesterol von minus 3,4 Prozent und minus 7,1 Prozent. LDL-Cholesterol sank um 6,7 und 7,2 Prozent, die Triglyceride nahmen um 3,7 und 7,7 Prozent ab. Die HDL-Cholesterolwerte zeigten in beiden Gruppen eine Tendenz zur Erhöhung. Im Vergleich zu einer vorangegangenen Therapie derselben Beschwerden bewerteten 53,4 Prozent der Teilnehmer die Therapie als erheblich besser oder besser. Die Zeitdauer bis zum Eintritt einer deutlichen Besserung betrug im Mittel 21,9 ± 16,8 Tage. Insgesamt gaben 54,3 Prozent eine Besserung innerhalb der ersten drei Wochen an.

22 Patienten beendeten die Therapie vorzeitig auf Grund einer Unverträglichkeit der Medikation (n = 3), Unzufriedenheit mit der Wirksamkeit (n = 16), Auftreten von unerwünschten Ereignissen (n = 1) oder ohne Angabe von Gründen (n = 3).

Gute Verträglichkeit

91,8 Prozent bewerteten die Verträglichkeit der Therapie als »sehr gut« oder »gut«, lediglich vier Patienten gaben die Bewertung »schlecht« ab, wobei für alle vier Patienten ein unerwünschtes Ereignis dokumentiert worden war.

Insgesamt traten sechs unerwünschte Ereignisse bei fünf Patienten auf: Übelkeit und Magenschmerzen (1 x; Medikation abgesetzt), Bauchschmerzen und Blähungen (1 x), Gewichtszunahme und Blähungen (1 x; Medikation abgesetzt), Obstipation (1 x) und Diarrhö (1 x). Alle Ereignisse waren nicht schwer wiegend und alle Patienten waren im Verlauf der Studie wiederhergestellt.

Die Auswertung des von etwa einem Drittel der Ärzte geführten Logbuches (für etwa 1200 Patientenzugänge) ergab, dass bei 36 Prozent aller Patienten mit dyspeptischen Beschwerden Fettstoffwechselstörungen vorlagen. Im gesamten Studienkollektiv, bei dem zu Anfang das Gesamtcholesterol erhoben wurde (187 Patienten), wurde ein Mittelwert von 250,1 mg/dl ermittelt. Dies zeigt zum ersten Mal recht deutlich, dass bei einer Vielzahl von Patienten mit dyspeptischen Störungen zumindest weiter aufklärungspflichtige oder behandlungspflichtige Lipidwerte bereits vorliegen.

Aus den Logbüchern ergab sich zudem, dass bei 35 Prozent der Patienten eine Dyspepsie vom Dysmotilitätstyp, bei 23 Prozent eine Dyspepsie vom Refluxtyp, bei 13 Prozent eine Dyspepsie vom Ulcustyp und bei 15 Prozent eine idiopathische Dyspepsie vorlag (Werte gerundet).

Diskussion

In dieser Therapiestudie wurde erstmalig ein validierter Symptomen- und Quality-of-Life-Score für ein definiertes Patientenkollektiv mit dyspeptischen Beschwerden und für einen Curcuma-longa-Extrakt eingesetzt. Dieser erfasst gleichermaßen Häufigkeit, Intensität und Belastung und ist in dieser Hinsicht aussagekräftiger als frühere Studien mit rationalen Phytopharmaka mit gleicher Indikation.

Besonderes Augenmerk sollte auf die Symptome gerichtet werden, die zu Beginn eine »Beschwerde-Ausprägung« von mehr als 50 Prozent aufwiesen: Schmerzen und Beschwerden im Oberbauch, Völlegefühl nach dem Essen oder langsame Verdauung, Druckgefühl im Oberbauch und das Gefühl, im Oberbauch aufgebläht zu sein. Für diese Symptome wurden Rückbildungen um 44 bis 55 Prozent erreicht.

Diese von den Patienten selbst getroffenen Bewertungen bestätigten die Ärzte. So verzeichneten diese während des Studienverlaufs einen deutlichen Rückgang der Zahl der Patienten mit Druck- oder Schmerzpunkten (von circa 80,9 auf 29,2 Prozent) und mit Blähbauch (von 96,6 auf 39,3 Prozent). Schmerzen, Druckgefühl oder Beschwerden im Bereich des Oberbauches, Völlegefühl und verlangsamte Verdauung sowie Blähungen könnten daher als »Leitsymptome« für eine Therapieempfehlung mit der Gelbwurzel bezeichnet werden.

Wie die Protokollierung der Patientenzugänge mittels Logbuch gezeigt hat, lagen bei rund einem Drittel der Patienten mit dyspeptischen Störungen gleichzeitig Fettstoffwechselstörungen vor (36 Prozent). Die Beeinflussung der Blutfette durch Curcumawurzelstock wurde in der AWB nicht generell untersucht, da der Zielparameter die funktionelle Dyspepsie selbst war. Unter dieser Voraussetzung sind die beschriebenen Ergebnisse eindrucksvoll, zumal keine spezifische lipidsenkende Diät verordnet worden war. Charakteristisch ist, dass eine eindeutige Reduktion der Blutfette erst dann nachweisbar ist, wenn eine sicher pathologische Konstellation vorliegt (zum Beispiel Gesamtcholesterol > 240 mg/dl, im Mittel 295 mg/dl).

Anders als viele der synthetischen Lipidsenker blockt Curcumawurzelstock-Extrakt nicht die Cholesterolsynthese, sondern bewirkt eine Regulation zur Normalisierung hin. Die Wirkung ist also weniger lipidsenkend als vielmehr lipidregulierend. Weitere Studien zur Evaluierung des hier gefundenen Effektes sind sicher sinnvoll und viel versprechend. Indikationen sind nicht die genetisch determinierten (familiären) Dyslipoproteinämien, sondern vielmehr die alimentären Formen nach Fredrickson-Typ-IV. Besonders kann der präventive Faktor einer solchen Therapie betont werden. Wegen der sehr guten Verträglichkeit ist Curcumawurzelstock auch zur Langzeit- oder Daueranwendung geeignet.

Bei dieser Studie fiel auf, dass die Compliance auch nach zwölf Therapiewochen eingehalten wurde. Nahezu unverändert hatten etwa 94 Prozent der Patienten die Dosierung beibehalten. Dies dürfte auf die anwenderfreundliche Dosierung von nur zwei Kapseln täglich zurückzuführen sein. Ein Vorteil, der sich auch in den Tagestherapiekosten widerspiegelt.

An diesen Ergebnissen zeigte sich, dass Curcu-Truw als der Spezialextrakt aus Curcumawurzelstock bei Verdauungs- sowie bei Fettstoffwechselstörungen gleichermaßen wirksam ist. Es darf ein dualer Effekt angenommen werden, der auf den Wirkungen des ätherischen Öls als auch auf denen der charakteristischen Curcuminoide beruht. Daten aus der experimentellen Forschung können die klinischen Beobachtungen bestätigen (4).

Auf Basis aller vorliegenden Erkenntnisse kann für Curcumawurzelstock-Extrakt eine Verbesserung des Befindens bei Patienten mit funktioneller Dyspepsie und einem erhöhtem Nahrungsfettkonsum mit der Folge erhöhter Lipidwerte erwartet werden. Die Hauptsymptome Völlegefühl, schmerzhafte Beschwerden im Oberbauch sowie Blähungen sind die Hauptindikationen für die Anwendung von Curcuma longa.

 

Literatur

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  17. Talley, N. J., Verlinden, M., Jones, M., Quality of life in functional dyspepsia: responsiveness of the Nepean Dyspepsia Index and development of a new 10-item short form. Aliment. Pharmacol. Ther. 15 (2001) 207 - 216.
  18. Talley, N. J., Verlinden, M., Jones, M., Validity of a new quality of life scale for functional dyspepsia: a United States multicenter trial of the Nepean Dyspepsia Index. Am. J. Gastroenterol. 94 (1999) 2390 - 2397.

 

Dank: Der Autor dankt Professor Dr. Talley, Universität Sydney, Australien, für die Bereitstellung der Nepean Symptomen Skala und der Kurzform des Nepean Dyspepsie Index.

 

Anschrift des Verfassers:
Dr. Dr. med. Erwin Häringer
Georgenschwaigstraße 4
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