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Wenn Frau oder Mann alt werden

19.01.2004  00:00 Uhr

PHARMAZIE

Wenn Frau oder Mann alt werden

 

PZ  Die Wechseljahre bedeuten für fast alle Frauen Einschränkungen in der Lebensqualität, die sich in erster Linie infolge des sinkenden Estrogenspiegels in den typischen klimakterischen Beschwerden äußern. Folgeerkrankungen des Hormondefizits können Osteoporose, Hautatrophien, Hyperlipoproteinämien sowie eine erhöhte Neigung zu Bluthochdruck sein.

In den vergangenen Jahren wurden diese hormonbedingten Beschwerden und Erkrankungen durch die Zufuhr von Estrogenen behandelt. Auf Grund der Neubewertung der Hormonersatztherapie hat sich die Indikation zur Hormongabe jedoch verändert. Dadurch ist die Verunsicherung bei vielen Frauen groß – sie erwarten nun auch vom Apotheker eine umfassende Beratung über Risiken und mögliche Alternativen zur Hormonersatztherapie.

Das benigne Prostatasyndrom (BPS) ist eine der häufigsten Erkrankungen des alternden Mannes. Es geht einher mit einer Einengung der Harnröhre und führt damit zu Blasenentleerungsstörungen. Zur Linderung der Symptome werden in der Arzneitherapie pflanzliche Präparate, zum Beispiel Kürbissamen und Brennnesselwurzel, α1-Adrenozeptor-Antagonisten und 5α-Reduktasehemmer wie Dutasterid eingesetzt. Nicht nur die zahlreichen therapeutischen Ansatzmöglichkeiten auch die verhältnismäßig große Zahl der Betroffenen geben reichlich Anlass zur ausführlichen und sensiblen Beratung in der Apotheke.

Zu diesen Themen werden Sie ausführlich auf der 34. Internationalen Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer vom 1. bis 7. Februar 2004 in Davos informiert. Besuchen Sie ebenfalls unser weiteres Vortragsprogramm unter der Überschrift „Erkrankungen des Urogenitaltraktes und ihre medikamentöse Behandlung“ und erweitern Sie Ihr Wissen in unseren interessanten Seminaren!

Sammeln Sie zusätzlich die 40 Punkte im Rahmen des freiwilligen Fortbildungszertifikats – die Teilnahme an diesem Kongress wird von den Landesapothekerkammern anerkannt.

Das Faxformular für Ihre Anmeldung finden Sie im Serviceteil der Druck-Ausgabe. Senden Sie dieses an folgende Adresse: Werbe- und Vertriebsgesellschaft Deutscher Apotheker mbH, Postfach 5722, 65732 Eschborn, Telefon (0 61 96) 92 84 15, Fax (0 61 96) 92 84 04, oder schicken Sie uns Ihre Anmeldung einfach per E-Mail: wuv@wuv.aponet.de. Aktuelle Informationen erhalten Sie unter www.pharmacon-davos.de. Der Kongress ist in einigen Bundesländern als Bildungsurlaub anerkannt.

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