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Hersteller landet Punktsieg

04.11.2002  00:00 Uhr

Hersteller landet Punktsieg

PZ  Das Präparat Goldgeist forte darf vorerst weiter zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnet werden. Das Herstellerunternehmen Gerlach hat beim Sozialgericht in Köln eine entsprechende einstweilige Verfügung erwirkt.

Wie Gerlach mitteilt, muss der Bundesausschuss Ärzte/Krankenkassen die Streichung des Fertigarzneimittels aus der Übersicht nach § 93 SGB V (Negativliste) vorerst aufgeben. Außerdem muss der Bundesausschuss dies im Bundesanzeiger bekannt machen.

Nach Angaben von Gerlach folgte das Sozialgericht dem Gutachten eines Sachverständigen und sah die vom Bundesausschuss herangezogene Rechtsgrundlage nach § 2 Absatz 1 der Verordnung über unwirtschaftliche Arzneimittel in der GKV als nicht gegeben an, weil das Arzneimittel nicht mehr als drei arzneilich wirksame Bestandteile enthalte. Top

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