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Weitere Indikation für Zoledronsäure

13.08.2001  00:00 Uhr

Weitere Indikation für Zoledronsäure

PZ  Novartis hat bei der europäischen Arzneimittelbehörde EMEA einen Antrag auf Zulassungserweiterung für Zoldedronsäure (Zometa®) zur Behandlung krebsbedingter Knochenkomplikationen eingereicht. 

Das Präparat ist in der EU bereits zur Therapie tumorinduzierter Hypercalcämien (TIH) zugelassen. Das Gesuch stützt sich auf eine Studie zur Wirksamkeit der Behandlung von Knochenmetastasen und dem Auftreten von ersten skelettbezogenen Ereignissen (SRE) bei Patienten mit Prostata-, Lungen- oder Brustkrebs sowie multiplem Myelom. In der Studie verabreichten die Wissenschaftler über 3000 Patienten mit Knochenmetastasen 4 mg Zoledronsäure in einer 15-minütigen Infusion alle drei bis vier Wochen. Bei Patienten mit Prostatakrebs habe Zoledronsäure gegenüber Placebo signifikant die Zeit bis zum ersten Auftreten skelettbezogener Ereignisse verzögert, meldet Novartis. Die Nebenwirkungsrate war vergleichbar mit der anderer Bisphosphonate. Die Patienten litten am häufigsten unter erkältungsähnlichen Symptomen, Knochenschmerzen, Müdigkeit und Fieber. Klinische Parameter zur Nierenfunktion sollten aber sorgfältig überwacht werden.Top

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