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Wenn einer eine Reise tut

25.06.2001  00:00 Uhr

Wenn einer eine Reise tut

PZ  Es ist wieder so weit! Mit dem Beginn der Sommerferien in vielen Bundesländern setzt auch die alljährliche Reisewelle in den Süden ein. Doch längst haben die Urlaubsprofis ihre Reiseziele über die europäischen Standarddestinationen hinweg auf den ganzen Globus ausgedehnt. Ob einsame Insel im Indischen Ozean oder malariaverseuchte Sümpfe in Afrika - die Abenteuerlust kennt keine Grenzen.

Keine Grenzen kennen aber auch die dort heimischen Erreger, denn in der Evolution der Mikroorganismen war die Reiselust ihrer Wirte eigentlich mit einem wesentlich kleineren Aktionsradius vorgesehen. Nichts desto trotz erfreuen sich Interkontinentalflüge auch bei Krankheitserregern wachsender Beliebtheit. Für den Reisenden heißt das oft schon lange vor Reisebeginn, die Frage nach einer effektive Prophylaxe zu klären. Hier ist die Beratung des Apothekers mehr gefragt denn je, egal ob Impfungen vor der Reise oder die Ausstattung der Reiseapotheke. Gerade nach einer Fernreise ist das wachsame Auge und Ohr des Apothekers gefordert, denn unter den Reiseandenken befinden sich mitunter neben den am Straßenrand meist zu teuer gekauften Kerzenständern und Blumentöpfen, die an eine unvergessliche Zeit erinnern sollen, oft auch mikroskopisch kleine Mitbringsel, besonders zwischen ungewaschenem Gemüse oder rohen Milchprodukten versteckt.

Der Pharmacon-Kongress vom 30. September bis 5. Oktober in Palma/Mallorca informiert neben einer ganzen Reihe weiterer interessanter Themen auch über Fragen der Reisemedizin. Der Kongress liefert dabei nicht nur das Handwerkszeug für eine effektive Prävention der typischen Erkrankungen, wie sie im Urlaub anzutreffen sind, sondern informiert auch eingehend über die unliebsamen Reiseandenken und deren Therapie. Sowohl bei Prävention als auch Behandlung ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Arzt sicher unerlässlich. Bei Fragen nach der passenden Impfung gegen Hepatitis oder die Malariaprophylaxe, unstillbare Durchfälle oder Fieberschübe, oft ist der Apotheker erste Anlaufstelle für die Betroffenen.

Nutzen Sie die Chance zu einem Update in Sachen Reisemedizin und greifen Sie zum Anmeldeformular im Serviceteil der Druck-Ausgabe. Schicken Sie Ihre Anmeldung an die Werbe- und Vertriebsgesellschaft Deutscher Apotheker mbH, Postfach 5722, 65732 Eschborn, Telefon (06196) 92 84 15, Telefax (06196) 92 84 04. Weitere Informationen gibt es per E-Mail unter h.tarara@wuv.aponet.de.

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