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Spiegel der pharmazeutischen Technologie

26.06.2000
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-PharmazieGovi-Verlag

PHARMAKOPÖEN

Spiegel der pharmazeutischen Technologie

von Christoph Friedrich*), Greifswald

Pharmakopöen gehören zu den wichtigsten pharmaziehistorischen Quellen. Der im vergangenen Jahr in Florenz veranstaltete Kongress der Internationalen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie stellte deshalb diese Literaturgattung in den Mittelpunkt. Dabei wurden ganz unterschiedliche Fragen an Arzneibücher gestellt und unter anderem auch deren Bedeutung als Quelle für die pharmazeutische Technologie hinterfragt.

Georg Edmund Dann (1898 bis 1979) definierte Pharmakopöen im pharmaziegeschichtlichen Sinn als Bücher, die seit 1499 erschienen und "einen wesentlichen Teil des medizinisch anerkannten Arzneischatzes zur Zeit ihrer Herausgabe" enthalten. Zudem handelt es sich um Bücher, "die in pharmazeutischer Hinsicht die Beschaffenheit von arzneilichen Grundstoffen und Zubereitungen und damit zusammenhängende Themen, wie etwa die Arbeitsweise des Apothekers, behandeln, sofern ihre Befolgung durch Gesetze oder durch Verordnungen einer durch Gesetz dazu befugten Behörde für die Ausübung des Apothekerberufes in einer bestimmten politischen Einheit verbindlich vorgeschrieben wurde" (1).

Diese Definition verdeutlicht, dass in den Pharmakopöen neben Grundstoffen, also den Simplicia, auch den Zubereitungen, das heißt den Composita, besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. Obwohl Dann betonte, dass der Titel des Buches keine Rolle dafür spiele, ob es sich um eine Pharmakopöe handelt oder nicht, sei daran erinnert, dass sich die Bezeichnung Pharmakopöe vom griechischen "Pharmakon poiein = Arzneimittel machen" ableitet und somit in besonderer Weise auf den Aspekt der Arzneimittelherstellung hinweist (2). Insofern überrascht es, dass in der deutschsprachigen pharmaziehistorischen Literatur Pharmakopöen im Hinblick auf ihren Bezug zur Galenik bisher kaum näher analysiert wurden (3).

Die Ursache liegt wohl vor allem darin, dass die Pharmazie selbst, nachdem sie sich als eigene Wissenschaftsdisziplin emanzipiert hatte, lange Zeit fast ausschließlich chemisch orientiert war. Rudolf Schmitz wies zu Recht darauf hin, dass die wissenschaftliche Pharmazie bis in die 50er Jahre unseres Jahrhunderts häufig mit Pharmazeutischer Chemie gleichgesetzt wurde (4). Dies widerspiegeln auch die pharmaziehistorischen Studien, zumal die führenden Vertreter der Arzneimittelgeschichte wie Wolfgang Schneider selbst aus der pharmazeutischen Chemie hervorgingen.

So erscheint es verständlich, dass die außerordentlich wertvollen Studien der Braunschweiger Schule, die sich speziell der Auswertung von Pharmakopöen widmeten, von wenigen Ausnahmen abgesehen vor allem die Geschichte der Simplicia verfolgen. Die Entwicklungsgeschichte der pharmazeutischen Technologie blieb demgegenüber weitgehend ein Desiderat.

Methodische Vorbemerkungen

Eberhard Stecher wies 1972 darauf hin, dass der Begriff "Composita", wie er in den frühen Arzneibüchern verwendet wurde, sowohl eine Reihe von Arzneiformen im heutigen Sinn als auch Praeparationes als Verreibungen besonderer Art und schließlich auch solche Chemikalien umfasst, die auf chemischem Weg hergestellt wurden. In späteren Pharmakopöen, wie der Pharmacopoea Borussica, findet man deshalb den Begriff "Composita et Praeparata" oder aber, wie in der Pfälzer Pharmakopöe von 1764, nur noch eine alphabetische Einteilung - ohne Unterscheidung in Simplicia oder Composita (5). Bei den folgenden ausgewerteten Pharmakopöen wurden nur jene Composita berücksichtigt, die auf galenischem Weg bereitet wurden.

Erste Arzneibücher im 16. Jahrhundert

Zu den ältesten amtlichen Arzneibüchern zählt das Dispensatorium des Valerius Cordus (1515 bis 1544), das 1546 vom Rat der freien Reichsstadt Nürnberg zum allgemeinen Gebrauch für das Stadtgebiet herausgegeben wurde. Der Verfasser, Sohn des Marburger Professors Euricius Cordus (1486 bis 1535), hatte 1542 Nürnberg besucht. Dort bat man ihn, sein Rezeptmanual den Apothekern zur Verfügung zu stellen. Cordus übergab den Entwurf 1543 an den Senat der Stadt Nürnberg als Dispensatorium; der Druck erfolgte 1546 (6).

Das Dispensatorium des Valerius Cordus stellt ein Rezeptbuch dar (7), das Cordus aus älteren und neueren Werken mittelalterlicher Autoren von Avicenna bis zu Manilus de Bosco zusammengestellt hatte. Es repräsentiert somit einen zum Teil über Jahrhunderte tradierten Arzneischatz. Zugleich erweist es sich als besonders aussagefähige Quelle für den Stand der Galenik des 16. Jahrhunderts.

Eine Auswertung des Dispensatoriums von 1546 zeigt die damals besonders häufig eingesetzten Arzneiformen: So findet man allein 44 Pillenrezepte und 43 Vorschriften für Sirupe. Breiten Raum nehmen die Confectiones ein, unter denen man ein Gemisch von Drogenpulvern der drei Reiche mit Honig, Wein, Zucker, Sirup oder ausgepressten Säften verstand. Das Nürnberger Dispensatorium enthielt 38 Confectiones aromaticae, das heißt Species in Pulverform, und 29 Confectiones laxantes et solventes. Bei den 29 Condita handelte es sich um in Zuckerwasser oder Honig gekochte Drogenteile. Die auch als "Zeltchen" bezeichneten Trochisci, von denen das Dispensatorium 29 aufführt, bestehen aus Drogenpulver, Zucker und einer Flüssigkeit wie Traganthschleim. Diese wurden zu einer knetbaren Masse verarbeitet, aus der man 0,5 bis 1,5 g schwere Kugeln formte. Vor dem Trocknen drückte man mit einem Bein-, Holz- oder Metallstäbchen ein kreis- oder sternförmiges Zeichen ein.

Das Nürnberger Dispensatorium enthält 27 Vorschriften für Olea cocta simplicia und 14 für Olea cocta composita, gekochte Öle, 24 für Conserva, die aus einem Teil Drogen und zwei Teilen Staubzucker hergestellt wurden, sowie 23 für Salben. Endlich finden sich auch 15 Rezepte für Emplastra. Andere Arzneiformen wie Looch, Rob oder Mel sind jeweils nur mit wenigen Vorschriften vertreten. Während es sich bei Looch um ein "Leckmittel", das heißt einen eingedickten Sirup handelt, bezeichnet Rob (auch Roob) einen ausgepressten eingedickten Pflanzensaft oder eine andere Flüssigkeit.

Arzneibücher des 18. Jahrhunderts

Zu den bedeutendsten Arzneibüchern im 18. Jahrhundert in Deutschland gehört ohne Frage die Württembergische Pharmakopöe von 1741, von der Alexander Tschirch bemerkte: "Sie ist bei weitem die beste jener Zeit" (8). Nur wenig später stellte Berendes fest, dass in ihr die Composita sehr sorgfältig aufgeführt seien (9).

Eine gründliche Analyse der württembergischen Pharmakopöen hat kürzlich Stefan Rothfuß vorgenommen (10). So finden sich in der ersten Ausgabe der Pharmacopoea Wirtembergica von 1741 noch 101 Aquae destillatae simplices, während die letzte Ausgabe von 1798 nur 63 aufführt. Demgegenüber stieg die Anzahl der Unguenta von 53 auf 60, die der Pulveres von 81 auf 89, die der Tincturae von 30 auf 40 und die der Pillulae von 29 auf 33. Selbst typische mittelalterliche Arzneiformen wie Electuarien oder Trochisci erhöhten sich geringfügig von 16 auf 20 sowie von 20 auf 22. Die Arzneiform Roob sank von 12 auf 11, während die Pharmakopöe von 1741 nur 4 Looch und die von 1798 bereits 5 verzeichnete (10).

Entwurf einer Pharmakopöe für Schwedisch-Pommern

Doch auch eine gar nicht erschienene, also "in statu nascendi" konservierte Pharmakopöe kann den Entwicklungsstand der Galenik eines Landes widerspiegeln. Dies zeigt ein Aktenkonvolut für Schwedisch-Pommern. In diesem kleinen Ländchen, das nach dem Dreißigjährigen Krieg an Schweden gefallen war und erst 1815 preußisch wurde, und das bereits 1779 eine eigene Medizinal-Ordnung erhalten hatte (11), bemühte man sich sowohl um eine eigene Taxe als auch um ein eigenes Dispensatorium (12).

Im Universitätsarchiv Greifswald befindet sich eine Akte mit dem Titel "Entwurf des Dispensatorii oder Pharmacopoeae Pommeraniae soweit dieselbe fertig ist" (13). Sie enthält den Entwurf zu einem eigenständigen Dispensatorium ohne genaue Datierung, aber wohl aus der Zeit nach 1770, mit der Überschrift "Pharmacopoeia Svecico-Pomeranica". Der erste Teil umfasst wie üblich die Simplicia, die in verschiedene Klassen untergliedert sind (14). Der zweite Teil enthält die "Medicamenta praeparata simplicia et composita, tam pharmaceutica, quam chemica et qua ratione, vel secundum quanam optimorum Dispensatorium, qua Pharmacopoeis nota esse debent, illa sunt paranda". Dieser Teil, der neben den chemischen Präparaten vor allem galenische Vorschriften aufführt, ist mit 145 Seiten wesentlich umfangreicher als der erste Teil (15).

Eine Auswertung der Handschrift zeigt, dass in 17 Kapiteln Rezeptvorschriften für verschiedene Arzneiformen zusammengefasst wurden. Bei den meisten Vorschriften wird indes nur der Name des Arzneimittels genannt. Dahinter befindet sich eine Angabe derjenigen Pharmacopöe, nach der die Bereitung erfolgen soll. Die am häufigsten zitierte ist die zweite Württemberger (16), aus der 258 Vorschriften genannt werden, gefolgt von der Edinburger (17) mit 122, der Londoner (18) mit 75 und der brandenburgischen (19) mit 43. Bei einigen Vorschriften werden auch mehrere Arzneibücher erwähnt.

Nur bei etwa einem Viertel der Galenika wird eine eigene Vorschrift angegeben. Sowohl diese Vorschriften als auch die anderen Arzneibüchern entlehnten Rezepturen widerspiegeln die damals angewandten Herstellungsverfahren und somit gleichsam den Stand der Galenik in den schwedisch-pommerschen Apotheken. In einigen Kapiteln, die jeweils einer Arzneiform gewidmet sind, finden sich weitere Ausführungen zu allgemeinen Herstellungsprinzipien (20). Sie machen diesen Entwurf in besonderer Weise zu einer für die Entwicklung der Galenik interessanten Quelle.

Die Essentia, Tinkturen und Elixiere nehmen mit 117 Vorschriften den größten Teil ein, gefolgt von den Julapia, die gemeinsam mit den Melitta und Sirupen eine Gruppe bilden. Andere häufig vertretene Arzneiformen sind Extrakte und Harze, Infuse, die mit Dekokten, medizinischen Weinen und Mixturen zusammengefasst wurden, sowie Emplastra, Cerate und Balsame, Salben, Linimente und Butyra. Damals war die Salbenherstellung recht umständlich und Zeit raubend, insbesondere wenn diese Drogen enthielten. Erst mussten die Drogen eine Weile mit Öl gekocht werden, bis alle Feuchtigkeit ausgetrieben war, dann konnte die eigentliche Herstellung der Salbe erfolgen.

Die Württemberger Pharmakopöe von 1771 enthält deutlich mehr Vorschriften. Während die pommersche 8 Aceta und 26 Pillenrezepturen aufführt, sind es bei der württembergischen 11 und 32. Bei den Pulveres finden sich im Württemberger Arzneibuch gar 90, während der schwedisch-pommersche Entwurf nur 29 aufführt. Geringer sind die Unterschiede in der galenischen Herstellung, da der Entwurf für Schwedisch-Pommern besonders viele Vorschriften der Württemberger Pharmakopöe entlehnte.

Arzneibücher des 19. und 20. Jahrhunderts

Bei Betrachtung einiger Ausgaben der Pharmacopoea Germanica stellt sich die Frage, inwieweit diese die bedeutenden Veränderungen in der Galenik widerspiegeln.

Die Tablette löste eine der "gewaltigsten Umwälzungen, die der Apothekerstand je erlebt hat" (21), aus und begann in Deutschland ihren Siegeszug bereits in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts (22). Dennoch sucht man sie in den ersten Deutschen Arzneibüchern vergebens. Obwohl Runge behauptet, dass die Tabulettae bereits im DAB III und DAB IV innerhalb des Abschnittes "Pastilli" Erwähnung finden, lässt sich dies erst für das DAB V verifizieren, wo es heißt: "Pastillen sind Arzneizubereitungen, zu deren Herstellung die gepulverten und nötigenfalls mit Binde- oder Auflockerungsmitteln gemischten Stoffe entweder durch Druck oder nach Überführung in eine bildsame Masse in die gewünschte Gestalt (Scheiben, Tabletten, Täfelchen, Zylinder, Kegel, Kugelabschnitte usw.) gebracht [...] werden" (23).

Im DAB 6 von 1926 findet man erstmals eine kurze, nur zehn Zeilen umfassende Monographie "Tabulettae - Tabletten". Immerhin erfährt man, dass zu "deren Herstellung die gepulverten wirksamen Stoffe nötigenfalls mit Füll-, Binde-, Auflockerungs- oder Gleitmittel, wie Milchzucker, Stärke, Talk in kleineren Mengen oder ätherisch-weingeistige Kakaobutterlösung gemischt werden". Auch eine noch "erforderlichenfalls" dem Pressen vorausgehende Granulierung wird erwähnt (24).

Zu den im zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts entwickelten neuen Arzneiformen gehört gleichfalls die Ampulle (25). Im Vorwort des DAB IV aus dem Jahr 1900 findet man lediglich fünf Zeilen zur Sterilisierung von Arznei- und Verbandmitteln (26). Erst das DAB VI von 1926 enthält einen längeren Abschnitt zur Sterilisation, der auch der Herstellung von Ampullen unter Apothekenbedingungen Rechnung trägt (27).

Demgegenüber verloren andere Arzneiformen im ausgehenden 19. Jahrhundert an Bedeutung. Rotulae Menthae piperitae, die Pfefferminzplätzchen, findet man noch im DAB IV (28), während sie im DAB V fehlen. Im DAB IV gibt es erstmalig eine Vorschrift Heftplaster "Emplastrum adhaesivum", die Kautschuk verwendet (29), wobei die einzelnen Herstellungsschritte erläutert werden. Die folgenden Arzneibücher belegen eindeutig den Rückgang dieser einstmals sehr wichtigen und in der Herstellung anspruchsvollen Arzneiform Emplastrum.

Was sagen Arzneibücher zur Galenik aus?

Arzneibücher erlauben Aussagen über den Entwicklungsstand der Galenik, da man aus der erstmaligen Erwähnung und dem Verschwinden von Vorschriften, aber auch aus der Anzahl bestimmter Arzneiformen auf deren Bedeutung schließen kann. Das späte Auftreten neuer Arzneiformen in Arzneibüchern zeigt jedoch, dass diese die Entwicklung mit zeitlicher Verzögerung widerspiegeln. Erst wenn Arzneiformen sich allgemein durchgesetzt hatten, wurden sie "offizinell".

Arzneibücher enthalten in den meisten Fällen nur eine sehr knappe Herstellungsvorschrift für galenische Zubereitungen. Wenige Pharmakopöen, wie der Entwurf des Arzneibuchs für Schwedisch-Pommern, boten ausführlichere Angaben. Gerade deshalb entstanden seit dem 18. Jahrhundert pharmazeutische Handbücher (30), die die Grundlagen der Galenik vermitteln sollten. Diesem Anliegen dienten auch die Arzneibuchkommentare, die seit dem 19. Jahrhundert größere Bedeutung erlangten, obwohl die Deutschen Arzneibücher zumindest kürzere "allgemeine Artikel" über die Anfertigung pharmazeutischer Zubereitungen wie Extrakte, Salben oder Tinkturen enthielten (31).

Wie bereits für die Simplicia nachgewiesen, zeigt sich auch für die galenischen Zubereitungen, dass zu bestimmten Zeiten einige Arzneibücher eine Vorbildwirkung besaßen. Im 18. Jahrhundert waren dies die württembergischen und preußischen Pharmakopöen.

Die Entwicklung erfolgte jedoch nicht immer geradlinig. So waren einige mittelalterliche Arzneiformen wie Trochisci, Roob und Looch in späteren württembergischen Pharmakopöen wieder mit einer größeren Anzahl von Vorschriften vertreten. Arzneibücher reflektieren nicht vordergründig die Innovationen, sondern lassen häufig ein längeres Festhalten an traditionellen Herstellungsgewohnheiten erkennen. Schmitz sprach in Bezug auf Arzneibücher vom "retardierenden, sondierenden, bewahrenden Element im Strom der wissenschaftlichen ... Entwicklung auf dem Arzneimittelgebiet" (32).

Arzneibücher liefern vor allem Daten über das Offizinell-werden neuer und die Eliminierung obsoleter Arzneiformen, weisen auf Veränderungen der Herstellungsvorschriften sowie auf die Häufigkeit bestimmter Arzneiformen hin. Da zudem Verfahren, zum Beispiel Sterilisationsmethoden, Eingang fanden, dokumentieren sie auch technologische Veränderungen. Eine noch zu schreibende "Geschichte der Arzneiformen" wird deshalb Arzneibücher als eine wichtige Quelle heranziehen müssen, wobei deren computergestützte Auswertung interessante Ergebnisse ermöglichen dürfte.

Literatur:

(1) Vgl. dazu Dann, G. E., Zur Geschichte der Pharmakopöen des deutschen Sprachgebietes im 16. Jahrhundert. Dtsch. Apoth. Ztg. 100 (1960) 1491 - 1499; Goltz, D., Zur Entwicklungsgeschichte der Arzneibücher Form - Inhalt Problematik. Pharm. Ztg. 114 (1969) 2009 - 2014.
(2) Vgl. hierzu Schmitz, R., Das Wesen des Arzneibuches aus der Sicht des Historikers. Pharm. Ztg. 105 (1960) 385 - 389.
(3) Vgl. lediglich Jorek, A., Das Pulver als Arzneiform. Ein Überblick über seine Entwicklung vom 18. zum 20. Jahrhundert. Stuttgart 1998, S. 35 - 72.
(4) Schmitz, R., Die deutschen pharmazeutisch-chemischen Hochschulinstitute. Ihre Entstehung und Entwicklung in Vergangenheit und Gegenwart. Ingelheim am Rhein 1969, S. 9 - 17.
(5) Stecher, E., Pharmazeutische Technik. Beiträge zu ihrer Entwicklung als pharmazeutische Disziplin (vom ausgehenden 18. bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts). Dissertation Marburg 1972, S. 32 - 34.
(6) Schmitz, R., Neuere Untersuchungen zur Einführungsgeschichte des Dispensatoriums Valerii Cordi. In: Veröffentlichungen der Internationalen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie, Bd. 21, Stuttgart 1963, S. 85 - 91.
(7) Winkler, L., Das Dispensatorium des Valerius Cordus. Faksimile des im Jahre 1546 erschienenen ersten Druckes durch Joh. Petreium in Nürnberg. Mittenwald 1934, S. 3 - 20.
(8) Tschirch, A., Die Pharmakopöen, ein Spiegel ihrer Zeit. Janus 10 (1905) 456.
(9) Berendes, J., Das Apothekenwesen. Seine Entstehung und geschichtliche Entwicklung bis zum XX. Jahrhundert. Stuttgart 1907, S. 180.
(10) Rothfuß, St., Die Württembergischen Pharmakopöen des 18. Jahrhunderts. Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte. Dissertation Tübingen 1997, S. 140f.
(11) Wollmann, H., Friedrich, Ch., Die Medizinalordnung für Schwedisch-Pommern und Rügen von 1779. Pharmazie 41 (1986) 416 - 423.
(12) Vgl. dazu Friedrich, Ch., Bemühungen um die Reform des Medizinal- und Arzneimittelwesens Ende des 18. Jahrhunderts in Schwedisch-Pommern. Wissenschaftl. Ztschr. der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Gesellschaftswissenschaftliche Reihe 34 (1985) 45 - 48.
(13) Universitätsarchiv Greifswald UAG Med. Fak. 7 Entwurf eines Dispensatorii
(14) ebenda, S. 1 - 31.
(15) ebenda S. 32 - 177.
(16) 1771 war in Württemberg eine Neuauflage der 1754 erschienenen Pharmakopöe erschienen, die hier vermutlich zugrunde gelegt worden war.
(17) 1761 erschien die Pharmacopoeia Edinburgensis. Ob dem Verfasser der pommerschen Pharmakopöe bereits die folgende Ausgabe von 1772 zur Verfügung stand, kann nicht geklärt werden.
(18) 1762 erschien eine neue Londoner Pharmakopöe , vgl. dazu Schelenz, H., Geschichte der Pharmazie, Berlin 1904, S. 567.
(19) Gemeint ist die Pharmacopoea Borussica von 1761.
(20) Vgl. dazu Regula quadam generales pro componendis unguentis et emplastris in (13), S. 132.
(21) Runne, H., Die Entwicklung der praktischen Pharmazie in den letzten vierhundert Jahren. Archiv der Pharmazie 269 (1931) 345; vgl. auch Friedrich, Ch., Von der Galenik zur modernen pharmazeutischen Technologie. Historische Entwicklung und Ausblick, Pharmazie 49 (1994) 307 - 312.
(22) Zentzis, K., Untersuchungen zur Entwicklung der Tablettenherstellung unter pharmazie- und technikgeschichtlichen Gesichtspunkten. Dissertation München 1985.
(23) Deutsches Arzneibuch 5. Ausgabe, Berlin 1910, S. 391.
(24) Deutsches Arzneibuch 6. Ausgabe, Berlin 1926, S. 677.
(25) Müller-Jahncke, W.-D., Friedrich, Ch., Geschichte der Arzneimitteltherapie, Stuttgart 1996, S. 43 ff.
(26) Deutsches Arzneibuch für das Deutsche Reich. Vierte Ausgabe, S. XVIII
(27) Deutsches Arzneibuch 6. Ausgabe, Berlin 1926, S. XXXI - XXXIV.
(28) Deutsches Arzneibuch für das Deutsche Reich. Vierte Ausgabe, S. 312 - 313.
(29) Ebenda, S. 113 - 114.
(30) Ganzinger, K., Das Lehrfach "Theoretische Grundlagen der Rezeptur und pharmazeutische Technik" an den österreichischen Universitäten in den Jahren 1922 - 1946. Österr. Apoth. –Ztg. 42 (1988) 396 - 400.
(31) Vgl. dazu Falck, A., Die Arzneibücher (Pharmakopöen) vergleichend besprochen mit einem Verzeichnis der Arzneibücher. Leipzig 1920, S. 86 - 94; Schneider W., Über die "Galenik" im 19. Jahrhundert. Pharm. Ztg. 115 (1970) 1739-1749.
(32) Schmitz wie (2).

Anschrift des Verfassers:
Professor Dr. Christoph Friedrich
Ernst-Moritz-Arndt-Universität,
Institut für Pharmazie/Geschichte der Pharmazie
Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 17
17487 Greifswald

*) Meinem verehrten Kollegen Herrn Professor Dr. Fritz Krafft mit vielen guten Wünschen zum Geburtstag gewidmet!Top

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