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Neue Daten zu Vardenafil

30.04.2001
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Neue Daten zu Vardenafil

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Experten haben jetzt erste Ergebnisse einer großen Studie mit dem von Bayer entwickelten Potenzmittel Vardenafil vorgestellt. Der Phosphodisterase-5-Hemmer habe bei bis zu 80 Prozent aller Patienten mit erektiler Dysfunktion angesprochen, berichteten die Wissenschaftler auf dem Kongress der European Association of Urology (EAU) in Genf.

Bei dieser umfassenden Untersuchung habe der Anteil der Fälle mit erfolgreichem Vollzug des Geschlechtsverkehrs bei den Patienten, die 20 mg Vardenafil einnahmen, am Ende der dreimonatigen Studie bei 75 Prozent gelegen. Vor der Behandlung betrug die Erfolgsrate rund 24 Prozent, meldet Bayer. Auf dem Urologenkongress wurden erstmals drei gesonderte Analysen dieser Daten vorgelegt. Danach verbessert Vardenafil die Erektionsfunktion unabhängig von Schweregrad, Ursache und Lebensalter. Die Analysen beziehen sich auf Daten aus einer Gruppe von 580 Patienten im Alter zwischen 21 und 70 Jahren, die stabile heterosexuelle Beziehungen unterhielten, aber seit durchschnittlich 2,8 Jahren unter Erektionsstörungen organischer, psychogener oder gemischter Genese litten.

Die Wirksamkeit wurde mit Hilfe eines standardisierten Fragebogens ermittelt. Die endgültigen Daten der Phase-III-Studien sollen noch in diesem publiziert werden. Bayer rechnet mit ersten Zulassungen seines Präparates in der zweiten Jahreshälfte 2002.

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