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Medizinticker - Archiv

21.02.2005
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Medizinticker

Woran Deutsche sterben

Im Jahr 2003 starben in Deutschland insgesamt 853.946 Personen und damit 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr, teilt das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Laut den Ergebnissen der Todesursachenstatistik erlag fast jeder zweite Verstorbene einer Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems, ein Zwölftel einem Herzinfarkt. Ein Krebsleiden war bei fast einem Viertel die Todesursache, wobei sowohl bei Männern als auch bei Frauen bösartige Tumoren der Verdauungsorgane dominierten. An nichtnatürlichen Todesursachen, wie Verletzungen oder Vergiftungen, starben 4 Prozent; rund 11.000 Menschen, drei Viertel davon Männer, nahmen sich das Leben. PZ

Stammzellen helfen Herz

Unter einer Therapie mit körpereigenen adulten Stammzellen kann sich abgestorbenes Herzgewebe zumindest teilweise wieder erholen. Zu diesem Ergebnis kam die bislang größte deutschlandweite Studie zur kardinalen Stammzelltherapie. Mediziner der Universität Rostock transplantierten rund 40 Patienten bei einer Bypass-Operation Stammzellen aus dem Knochenmark des Beckenknochens direkt in den ischämiegeschädigten Bereich des Herzmuskels. Dort bildeten sich kleine Kapillaren aus, so dass sich die Durchblutung und damit die Herzfunktion verbesserte. PZ Top

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