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Aids-Forschungspreis geht an Münchner Forscher-Team

07.05.2001
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Aids-Forschungspreis geht an Münchner Forscher-Team

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Für ihre wissenschaftliche Arbeit über das HI-Virus erhielten Dr. Matthias Mack und seine Kollegen von der Medizinischen Poliklinik und der Tiermedizinischen Fakultät der Universität München den Aids-Forschungspreis 2001. 

Sie haben herausgefunden, wie HIV Gehirn-, Nieren- und Herzzellen befällt, obwohl diese einen für die Infektion nötigen Korezeptor nicht bilden. Ihre Ergebnisse zeigen, dass der Rezeptor von einem Zelltyp auf einen anderen übertragen wird. Dadurch können die Viren dann auch die Empfängerzelle infizieren. Beim Menschen werden CCR5-haltige Mikropartikel von weißen Blutkörperchen freigesetzt.

Die Wissenschaftler erhielten den Preis während des 6. Kongresses für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin in Leipzig. Die von GlaxoSmithKline gestiftete Auszeichnung ist mit 10.000 DM dotiert und wird seit zwölf Jahren von der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie für hervorragende wissenschaftliche Leistungen in der Aids-Forschung vergeben. Top

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