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Jede zweite Röntgenuntersuchung führt zu falscher Diagnose

04.11.2002  00:00 Uhr

Jede zweite Röntgenuntersuchung führt zu falscher Diagnose

dpa  Jede zweite Röntgenuntersuchung in deutschen Arztpraxen führt einer Studie zufolge zu einer falschen Diagnose. Bei den Ultraschalluntersuchungen war sogar nur jede vierte korrekt.

Dies ergab eine noch unveröffentlichte Studie der Universitätsklinik Köln, die der Hessische Rundfunk im ARD-Wirtschaftsmagazin Plusminus vorstellte. Die Wissenschaftler verfolgten bei 780 Patienten drei Monate lang die Krankheitsgeschichte und werteten danach die Röntgen- und Ultraschallbefunde aus. Die Studie habe außerdem ergeben, dass jede dritte der Untersuchungen überflüssig war. Würde auf sie verzichtet, ließen sich nach Ansicht der Wissenschaftler rund 400 Millionen Euro sparen.

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