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Zu wenige spenden Organe

28.05.2001
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Zu wenige spenden Organe

PZ   Am 2. Juni, dem Tag der Organspende, rufen Krankenkassen und Gesundheitsorganisationen zu mehr Spendenbereitschaft auf. Im Jahr 1999 sind nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) wegen Mangel an Spenderorganen etwa 800 Menschen gestorben.

Wie die Stiftung berichtete, konnte nicht rechtzeitig ein Ersatzherz, eine Leber, eine Lunge, eine Bauchspeicheldrüse oder Niere gefunden werden. Vor allem die Liste der auf eine Spenderniere wartenden Dialysepatienten werde immer länger, meldet die KKH - Kaufmännische Krankenkasse.

Für eine Organspende ist praktisch niemand zu alt. Nicht selten seien Organe von 70-Jährigen transplantiert worden, meldet die KKH. Es komme auf den Zustand des Organs an und nicht auf das Alter der Person, die ein Organ spenden möchte. Spenderausweise sind zum Beispiel bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Ostmerheimer Straße 220, 51109 Köln, und beim Arbeitskreis Organspende, Postfach 15 62, 63235 Neu-Isenburg, Telefon (0 61 02) 35 92 25, Fax (0 61 02) 35 94 10, www.akos.de erhältlich.

In Zusammenarbeit mit der DSO hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) einen telefonischen Informationsdienst zur Organspende und Transplantation eingerichtet. Unter der gebührenfreien Rufnummer (08 00) 9 04 04 00 beantwortet ein geschultes Team montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr Fragen aus der Bevölkerung. Top

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