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Broschüre zu Lebensmittelinfektionen

08.04.2002
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Broschüre zu Lebensmittelinfektionen

PZ  Wer meint, seine Nahrungsmittel seien im Kühlschrank vor Keimwuchs sicher, hat sich geirrt: Das Bakterium Yersinia enterocolitica fühlt sich bei niedrigen Temperaturen erst richtig wohl. 

Es kann sich in Lebensmitteln, vor allem Milch, Milchprodukten und Schweinefleisch, durch längere Lagerung im Kühlschrank zu einer für eine Infektion hinreichenden Menge vermehren. Nach Salmonellen und Campylobacter ist das Bakterium der dritthäufigste Erreger von Nahrungsmittelinfektionen in Deutschland.

Diese und ähnliche Informationen über ungeliebte Mikroorganismen fasst das neu erschienene Heft "Lebensmittelbedingte Erkrankungen in Deutschland" der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE) zusammen. Auf knapp zwanzig Seiten stellt es die Verbreitung und die Krankheitsbilder häufiger Erreger von Lebensmittelinfektionen, neben Bakterien auch Viren wie Hepatitis A oder Rotaviren, aber auch Parasiten, Würmer und Prionen vor. Weitere Kapitel behandeln die Übertragungswege, Langzeitfolgen, Kosten, Präventionsmöglichkeiten und Schlussfolgerungen für Verbraucher.

Das GBE-Heft wird vom Robert Koch-Institut, das in Kooperation mit dem Statistischen Bundesamt für die Gesundheitsberichterstattung des Bundes verantwortlich ist, veröffentlicht und kann kostenlos angefordert werden unter: Robert Koch-Institut, Gesundheitsberichterstattung, General-Pape-Straße 62 - 66, 12101 Berlin, Fax (0 18 88) 7 54-35 13, E-Mail: gbe@rki.de.

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