Pharmazeutische Zeitung online

Der einfache Weg zur eigenen Homepage

17.05.1999
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-ComputerpraxisGovi-VerlagAPONET

Der einfache Weg zur
eigenen Homepage

von Daniel Rücker, Baden-Baden

Apotheker, die am ApoNet teilnehmen, können sich jetzt dort eine eigene Homepage anlegen, die auch über das Internet zu erreichen ist. Dies ist eine der Neuerungen im Intranet der Apotheker, die Klaus Marion von der Verwaltungsgesellschaft Deutscher Apotheker (VGDA) in einem Seminar des DAV-Wirtschaftsforums vorstellte.

Die ApoNet-Redaktion werde interessierte Apotheker mit Musterseiten für eine eigene Homepage unterstützen, kündigte Marion an. Bilder und Graphiken, werden ebenfalls zu Verfügung gestellt. Damit haben auch EDV-Laien die Möglichkeit, dieses Angebot zu nutzen. Gleichzeitig appellierte Marion an die Apotheker, sich an die rechtlichen Rahmenbedingungen zu halten. Informationen hierzu stellt die Redaktion ins ApoNet ein.

Unter der Adresse home.aponet.de/mein-wunschname steht jedem Apotheker vorerst 1 MB Speicherplatz zur Verfügung. In absehbarer Zeit soll dies aufgestockt werden, da andere Provider wie T-Online oder AOL bereits 5 bis 10 MB anbieten.

Die Homepage im ApoNet läßt sich mit relativ geringem Aufwand pflegen. Schon mit dem Textverarbeitungsprogramm Word 97 können Dateien im Internetformat HTML abgespeichert werden. Wer seine Seiten aufwendiger gestalten möchte, verwendet den Editor Netscape-Composer, der mit der ApoNet-CD ausgeliefert wird. Wem dieses Programm nicht reicht, dem empfiehlt Marion den Editor Frontpage von Microsoft, zu dem auch das Graphikprogramm Microsoft-Image-Composer gehört.

Um die Seiten, die lokal auf dem eigenen Computer erstellt werden, auf den ApoNet-Server zu übertragen benötigt man zusätzlich ein FTP-Programm. FTP (File-Transfer-Protocol) ist ein Internetprotokoll, mit dessen Hilfe Dateien via Telefonleitung direkt auf einem anderen Rechner abgelegt werden können. WS-FTP, das gängigste FTP-Programm gibt es als Share-Ware im Internet. Die Lizenz kostet etwa 60 DM.

Das Informationsangebot des ApoNets wachse kontinuierlich, führte Marion aus. So können die Pressemeldungen der ABDA, pharmazeutische Nachrichten aus der ApoNet-Redaktion sowie Informationen der Werbe- und Vertriebsgesellschaft Deutscher Apotheker, der MGDA - Marketing Gesellschaft Deutscher Apotheker und ABDATA, der ABDA-Datenbank über das Intranet der Apotheker abgerufen werden. Weitere Teilnehmer sind die Deutsche Apotheker- und Ärztebank, die Rechenzentren und der Govi-Verlag. In den nächsten Wochen werden auch die ersten Landesorganisationen ihren Auftritt im Netz haben.

Das Informationsangebot ist nur eine Säule des Intranets. Ebenso wichtig sei die fachliche Kommunikation in den Diskussionsforen, so Marion. Die Attraktivität der Foren hängt vom Engagement der Beteiligten ab. Die mittlerweile 1000 Teilnehmer sollten eine solide Basis für lebhafte und informative Diskussionen sein. Top

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