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Neue Analyse
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Hirnvenenthrombosen nach Impfung auch bei älteren Frauen

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie hat die Fälle von Sinus- und Hirnvenenthrombosen nach Covid-19-Impfung in Deutschland neu ausgewertet. Ihr Fazit: Das Risiko sei insgesamt sehr gering, aber Personen aller Altersklassen sollten umfassend darüber aufgeklärt werden, vor allem Frauen.
AutorKontaktDaniela Hüttemann
Datum 05.05.2021  12:30 Uhr

Erhöhtes CVT-Risiko durch Covid-19

»Wir denken, dass der Astra-Zeneca-Impfstoff mit einem sehr geringen Risiko für zerebrale Sinus-und Venenthrombosen bei Männern einhergeht«, betont DGN-Pressesprecher Professor Dr. Christoph Diener. »Bei Frauen aller Altersklassen traten zwar mehr Fälle thrombotischer Ereignisse auf, die Rate war aber in Anbetracht der vielen Millionen verimpften Dosen insgesamt immer noch sehr gering. Bei der Abwägung muss auch berücksichtigt werden, dass das Risiko einer SVT bei einer Covid-19-Infektion um den Faktor 10 erhöht ist, die Erkrankung führt verhältnismäßig häufig zu thrombotischen Ereignissen mit Todesfolge, die Impfung nur extrem selten.«

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