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Koalitionsvertrag
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Hessen will höheres Apothekenhonorar und mehr PTA-Ausbildung

Nach zehn Jahren schwarz-grüner Koalition will die hessische CDU künftig lieber mit der SPD regieren. Im ausgehandelten Koalitionsvertrag bekennen sich die Parteien zu inhabergeführten Offizinen – und zu höherem Honorar für diese. Zudem wollen sie die PTA-Ausbildung ausweiten.
AutorKontaktCornelia Dölger
Datum 14.12.2023  15:20 Uhr

Am 18. Januar konstituiert sich der neue hessische Landtag

Der Entwurf des Vertrags soll nun den Parteigremien zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Am kommenden Montag, 18. Dezember, könnte der Koalitionsvertrag unterschrieben werden. Am 18. Januar konstituiert sich der neue 21. hessische Landtag in Wiesbaden.

Mit 34,6 Prozent der Stimmen war die CDU als Wahlsiegerin aus der hessischen Wahl hervorgegangen, gefolgt von AfD (18,4 Prozent), SPD (15,1 Prozent), Grünen (14,8 Prozent) und FDP (5,0 Prozent), die Linke schaffte es mit 3,1 Prozent nicht mehr in den Landtag. 

Brandbrief ans BMG

In einem Brandbrief ans Bundesgesundheitsministerium (BMG) hatten sich unlängst mehr als 10.000 Bürgerinnen und Bürger aus dem hessischen Schwalm-Eder-Kreis für den Erhalt der flächendeckenden Arzneimittelversorgung in ihrer Region stark gemacht. Initiiert hatten die Aktion die Apotheken aus der Region.

Dass Ministerpräsident Rhein sich für Apotheken in Hessen stark machen will, hatte er kurz vor der Landtagswahl am 8. Oktober gegenüber der PZ noch einmal verdeutlicht. Ohne Apotheken gehe es nicht. »Die von der Apotheke vor Ort geleistete Arbeit muss – auch vor dem Hintergrund der hohen Inflation und der seit Jahren stagnierenden Vergütung – wertgeschätzt und fair honoriert werden«, so Rhein.

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