Pharmazeutische Zeitung online Avoxa
whatsApp instagram facebook bluesky linkedin xign

Mückenstiche
-
Harmlos, aber lästig

Ob am Badesee, bei der Grillparty oder im Schlafzimmer – es braucht keinen ganzen Mückenschwarm, um gestochen zu werden. Was hilft und wie man vorbeugen kann.
AutorKontaktMaria Pues
Datum 10.06.2025  18:00 Uhr

Mit Repellentien vorbeugen

Gar nicht erst gestochen werden: Dabei helfen Repellentien wie DEET (Diethyltoluamid, zum Beispiel Autan® Tropical), Icaridin (zum Beispiel Mosquito® protect Mücken-Schutzspray, ab zwei Jahren) oder Citriodiol (zum Beispiel Anti Brumm® Naturel, bei sparsamer Verwendung ab einem Jahr). Sie überdecken den menschlichen Körpergeruch, der – neben Kohlendioxid aus der Ausatemluft – Mücken anlockt. Wichtig: Repellentien müssen lückenlos aufgetragen werden, denn Mücken finden auch kleine Stellen, die nicht bedeckt sind. Und: Die angegebenen Altersgrenzen und die maximale Dauer des Schutzes müssen beachtet werden. Sie sind vom jeweiligen Wirkstoff und von seiner Konzentration abhängig. Auch bedeckende Kleidung macht es den Mücken schwerer, an einen Wirt zu gelangen. Dabei kann es sinnvoll sein, die Kleidung zu imprägnieren. Cave: DEET reagiert mit Kunststoffen, daher besser Kleidung aus Naturfasern verwenden. Für das Schlafzimmer eignen sich außerdem Mückennetze für das Bett, aber auch für Fenster und Balkon- beziehungsweise Terrassentüren.

Mehr von Avoxa