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Arzneimittel, Verbandsmaterial
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Großhändler planen Hilfslieferungen für Ukraine

Die pharmazeutischen Großhändler Noweda, Phoenix und Sanacorp wollen Arzneimittel und medizinische Ausrüstung in die Ukraine liefern. Erste Lieferungen von Phoenix-Niederlassungen im Ausland sind bereits in Richtung Ukraine unterwegs. Auch die Noweda schickt am Dienstag erste Transporte los. Derweilen ist der Phagro diesbezüglich gerade in Abstimmung mit dem Bundesgesundheitsministerium.
AutorKontaktCharlotte Kurz
Datum 01.03.2022  15:30 Uhr
Phagro will Lieferungen des Bundes unterstützen

Phagro will Lieferungen des Bundes unterstützen

Neben den Hilfslieferungen der einzelnen Großhändler ist auch der Phagro derzeit mit öffentlichen Stellen, wie das Bundesgesundheitsministerium (BMG) und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), über mögliche bundesseitige Hilfslieferungen in Abstimmung. »Der Phagro ist bereit, sehr kurzfristig die Bundesregierung bei notwendigen Maßnahmen zur Beschaffung und Belieferung von Arzneimitteln, Hilfs- und Verbrauchsmitteln für die Ukraine-Hilfe zu unterstützen«, heißt es auf Anfrage der PZ. Noch gebe es keinen konkreten Zeitplan, aber die Situation sei gerade sehr dynamisch und könne sich daher schnell ändern, sagte ein Phagro-Sprecher am Dienstag der PZ. Für den Verband und seine Mitgliedsunternehmen nehme die Unterstützung der Hilfsmaßnahmen für die Ukraine höchste Priorität ein. Noch keine Antwort erhielt die PZ auf Anfragen zu geplanten medizinisch-pharmazeutischen Hilfslieferungen beim BMG und BBK.

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