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Efpeglenatid
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GLP-1-Analogon mit Herzschutz

Längst können Antidiabetika mehr als nur den Blutzucker senken. SGLT2-Inhibitoren (Gliflozine) und GLP-1-Rezeptoragonisten können Patienten vor kardiovaskulären Schäden bewahren. In diese Reihe fügt sich der Wirkstoff Efpeglenatid ein.
AutorKontaktBrigitte M. Gensthaler
Datum 19.07.2021  14:30 Uhr
Diabetes als kardiometabolisches Problem

Diabetes als kardiometabolisches Problem

Die Autoren folgern, dass kardial oder renal vorgeschädigte Diabetes-Patienten ein geringeres kardiovaskuläres Risiko unter Efpeglenatid haben. In einem Blog der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie schreibt Professor Dr. Helmut Schatz, Bochum, von kardiovaskulären und renalen Vorteilen bei Typ-2-Diabetes-Patienten, die Efpeglenatid bei den anderen GLP-1-Rezeptoragonisten einreihen würden.

Der Internist und Diabetologe resümiert: »Seit vielen Jahren führt der Weg des Diabetes mellitus und seiner Therapie weg vom glucozentrischen Weltbild.« In den USA werde bereits die Etablierung eines Spezialisten für »Kardiometabolische Medizin« postuliert. In nationalen und internationalen Leitlinien rückten die GLP-1-Rezeptoragonisten und die SGLT2-Hemmer immer mehr in den Vordergrund und würden bei kardiovaskulär vorbelasteten Patienten von Therapiebeginn an dem bisherigen Goldstandard Metformin an die Seite gestellt, unabhängig vom HbA1c-Wert.

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