Gesundheitskompetenz on- und offline stärken |
Gesundheitswissen ist heute so niedrigschwellig verfügbar wie nie zuvor. Das biete große Chancen, berge aber ebenso erhebliche Risiken, betont Rohfleisch. »Anekdotische Erzählungen und fachliche Expertise werden online oft gleichgesetzt oder sogar verwechselt«, sagt die Neurowissenschaftlerin, die mit ihrem Kanal »Gehirnwissen« auf Instagram und TikTok monatlich rund zwei Millionen Aufrufe erreicht.
Dort ordnet sie neurowissenschaftliche und psychologische Grundlagen ein, analysiert Studien und prüft virale Aussagen aus den sozialen Medien kritisch. Begonnen habe sie damit vor rund vier Jahren – aus Sorge darüber, wie leicht sich fehlerhafte Informationen ungeprüft verbreiten.
Ein zentraler Nährboden für Mythen sei das verbreitete Missverständnis, Wissenschaft müsse eindeutige und endgültige Wahrheiten liefern. »Wenn diese Erwartungen enttäuscht werden, entsteht Misstrauen – und die Lücken werden schnell durch einfache Erklärungen oder Verschwörungserzählungen gefüllt«, so Rohfleisch.
Auch Apothekenteams spielten eine entscheidende Rolle dabei, falsche Gesundheitsinformationen zu korrigieren. Wichtig sei dabei nicht nur, Fehlinformationen zu benennen, sondern auch die zugrunde liegenden Annahmen zu verstehen und einzuordnen. Wie das gelingen kann, hören Sie in der aktuellen Folge von »PZ Nachgefragt«.
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