| Lukas Brockfeld |
| 01.04.2025 08:00 Uhr |
Auch der vfa warnt vor einem eskalierenden Handelskonflikt. Im vergangenen Jahr hätten die USA pharmazeutische Produkte im Wert von 233 Milliarden US-Dollar importiert – rund zwei Drittel davon aus der EU. Zusätzliche Zölle würden daher die Gesundheit amerikanischer Patienten gefährden und Behandlungskosten erhöhen.
Der vfa betont, dass keine weiteren Hürden für die Pharmaindustrie aufgebaut werden dürften. Die Situation der Unternehmen sei bereits jetzt nicht einfach. »Keinesfalls sollte das ohnehin fragile Umfeld zusätzlich belastet werden«, betont Claus Michelsen, Chefvolkswirt des vfa. »Deshalb sollten die Europäische Kommission und die sich formierende Bundesregierung klare positive Signale senden, damit die hohe Investitionsbereitschaft der Pharmaindustrie erhalten bleibt. Hierzu zählen innovationsfreundliche Märkte, Investitionsanreize für Hightech-Produktion und Innovation sowie ein konsequenter Abbau von Bürokratie.«