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Rechtsakt
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Gesetz soll Biotechnologie-Sektor fördern

Die EU-Kommission fordert vor der Ausarbeitung des Europäischen Biotech-Rechtsakts alle interessierten Stakeholder zur Stellungnahme auf. Weitere Befragungen im Verlauf sowie eine Folgenabschätzung wurden angekündigt.
AutorPZ
AutorPaulina Kamm
Datum 21.05.2025  13:00 Uhr
Notwendigkeiten und Kompetenzen der biotechnologischen Arbeitskräfte

Notwendigkeiten und Kompetenzen der biotechnologischen Arbeitskräfte

Die Kommission prüft Maßnahmen zur Akademisierung der Arbeitskräfte im Bereich Biotechnologie, um die fachpersonellen Ressourcen zu steigern. Ziel ist es, hochqualifizierte Fachkräfte mit unternehmerischen Kompetenzen auszustatten und Talente in Forschung, Entwicklung und Produktion zu gewinnen.

Ebenso wird die Stärkung unternehmerischer Fähigkeiten für Forscher und Ingenieure, sowie Programme zur Personalgewinnung global führender Talente von der EU-Kommission in Betracht gezogen.

Nutzung von Daten und KI im Biotechnologiesektor 

Auch im Biotechnologiesektor stellt sich laut EU-Kommission der Zugang zu Daten, Speicherdiensten und Rechenressourcen für Forschung und Innovation, sowie für die Entwicklung von KI-Instrumenten als unerlässlich heraus. Die Kommission setzt besonders auf den Einsatz von KI im Gesundheitssektor. Der Zugang zu anonymisierten Gesundheitsdaten aus der Praxis und die Nutzung des Europäischen Gesundheitsdatenraums (EHDS) ebnen hier den Weg. 

KI-Testanlagen (sogenannte »KI-Fabriken«) und Hochleistungsrechenkapazitäten für Biotechnologieunternehmen tragen laut EU-Kommission eine entscheidende Rolle. Durch gezielte EU-Projekte und maßgeschneiderte Programme soll die Einführung digitaler Lösungen und KI in allen Biotechnologiesektoren gefördert werden. Simultan sollen diese dazu beitragen, dass Biotechnologie nicht für böswillige Zwecke verwendet wird.

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