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Gesundheitspolitischer Sprecher
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Für die Union ist das ApoRG begraben

Für den CDU-Gesundheitsexperten Tino Sorge ist das Apotheken-Reformgesetz (ApoRG) begraben. Bezeichnend ist für ihn, dass die Ampel wichtige Apothekenthemen an andere Gesetze koppeln will. Die Änderungsvorschläge hält er indes für unausgegoren.
AutorKontaktCornelia Dölger
Datum 17.10.2024  12:30 Uhr
Lauterbach ließ beim DAT nichts durchblicken

Lauterbach ließ beim DAT nichts durchblicken

Dass das ApoRG in seiner jetzigen Form – also inklusive PTA-Vertretung und Honorarumverteilung – kommt, scheint inzwischen nahezu ausgeschlossen. Nicht nur hängt es wegen strittiger Fragen zur Telepharmazie seit Monaten vor dem Kabinett fest; inzwischen räumte auch Lauterbach selbst ein, dass es Änderungen geben könnte. Welche das sind, zeichnet sich nun zumindest ansatzweise durch die Änderungsvorschläge ab.

Wie es um die Blöcke Telepharmazie und Honorar bestellt ist, bleibt dabei aber unklar. Bei der Eröffnung des Deutschen Apothekertags 2024 in München am 9. Oktober hatte Lauterbach die Pläne zur Strukturreform noch verteidigt. Bezeichnenderweise ist die Liste mit den Änderungsvorschlägen auf denselben Tag datiert. Vermutlich hatte Lauterbach also schon Kenntnis, wie es mit einzelnen Gesetzesinhalten weitergehen könnte, als er zu den Delegierten sprach. Doch weder in seinem Videogrußwort noch bei der anschließenden Diskussion ließ er etwas durchblicken. 

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