| Johanna Hauser |
| 07.01.2026 14:00 Uhr |
Insbesondere Frauen scheinen von den erweiterten Kriterien zu profitieren. Bei ihnen wurden mehr Fälle von Lungenkrebs detektiert als bei Männern: Während bei 2,63 Prozent der Studienteilnehmerinnen Krebs identifiziert wurde (58 von 2208), traf dies nur auf 1,78 Prozent der männlichen Teilnehmer zu (53 von 2983).
Bei den aktuell geplanten Kriterien fallen rauchende Frauen oft durchs Raster, weil sie – obgleich starke Raucherinnen – weniger Zigaretten konsumieren als Männer, resümieren die Forscher. Sie vermuten, dass dieser sowie andere Risikofaktoren bei Frauen schwerer ins Gewicht fallen. Dadurch werde gerade beim weiblichen Geschlecht Lungenkrebs oft zu spät entdeckt.
Die Studie zeige, dass die Anwendung der PLCOm2012-Kriterien signifikant effizienter ist, um Patienten mit hohem Lungenkrebsrisiko zu detektieren und zu diagnostizieren, schreiben die Forscher.