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Lungenkrebs-Screening
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Frauen könnten von umfangreicheren Kriterien profitieren

Voraussichtlich ab April 2026 wird ein Lungenkrebs-Screening für Risikopersonen zur Kassenleistung. Neue Daten zeigen, dass durch die Anwendung zusätzlicher Kriterien zu Alter und Rauchhistorie deutlich mehr Fälle detektiert werden können – insbesondere bei Frauen.
AutorKontaktJohanna Hauser
Datum 07.01.2026  14:00 Uhr
Geschlechtsspezifische Analyse offenbart Benefit für Frauen

Geschlechtsspezifische Analyse offenbart Benefit für Frauen

Insbesondere Frauen scheinen von den erweiterten Kriterien zu profitieren. Bei ihnen wurden mehr Fälle von Lungenkrebs detektiert als bei Männern: Während bei 2,63 Prozent der Studienteilnehmerinnen Krebs identifiziert wurde (58 von 2208), traf dies nur auf 1,78 Prozent der männlichen Teilnehmer zu (53 von 2983).

Bei den aktuell geplanten Kriterien fallen rauchende Frauen oft durchs Raster, weil sie – obgleich starke Raucherinnen – weniger Zigaretten konsumieren als Männer, resümieren die Forscher. Sie vermuten, dass dieser sowie andere Risikofaktoren bei Frauen schwerer ins Gewicht fallen. Dadurch werde gerade beim weiblichen Geschlecht Lungenkrebs oft zu spät entdeckt.

Die Studie zeige, dass die Anwendung der PLCOm2012-Kriterien signifikant effizienter ist, um Patienten mit hohem Lungenkrebsrisiko zu detektieren und zu diagnostizieren, schreiben die Forscher.

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