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Internationaler Vergleich
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Forschungsstandort Deutschland im Blick

Deutschland liegt bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) im internationalen Vergleich weit vorn.  Das zeigt auch der neue »Förderatlas 2024«. Doch das politisch verkündete Ziel,  die Forschungsausgaben bis 2025 weiter zu erhöhen, wird offensichtlich verfehlt. 
AutorKontaktManfred Schubert-Zsilavecz
Datum 30.12.2024  09:00 Uhr
Deutschland als Teil der »starken Innovatoren«

Deutschland als Teil der »starken Innovatoren«

Im European Innovation Scoreboard gehört Deutschland im Jahr 2021 zur Gruppe der »starken Innovatoren«. Unter den Top 50 der am meisten in FuE investierenden Unternehmen weltweit sind im Jahr 2021 acht deutsche Unternehmen zu finden. Deutschland zählt beim Export von forschungsintensiven Waren mit einem Anteil von 10 Prozent (2021) am Welthandelsvolumen zu den Spitzenreitern und liegt damit noch vor den USA (9,6 Prozent). China ist mit 18,7 Prozent Anteil aber unangefochten der größte Exporteur forschungsintensiver Waren.

Wichtiges und sichtbares Instrument, um Forschungsergebnisse vorzustellen, sind wissenschaftliche Veröffentlichungen. Die absolute Anzahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen pro eine Million Einwohnerinnen und Einwohner ist in Deutschland in den vergangenen Jahren konstant gestiegen (2020: 1.639 wissenschaftliche Veröffentlichungen, 2021: 1.767). Im internationalen Vergleich liegt Deutschland weiterhin deutlich über dem EU-Durchschnitt (2021: 1.400). Hinzuweisen ist aber auf die starken Aufholbewegungen der aufstrebenden Schwellenländer, insbesondere Chinas (2020: 399 und 2021: 445).

Auch bei den Indikatoren zur Sichtbarkeit auf Basis von Zitierungen liegt Deutschland in dieser Hinsicht weit über dem Durchschnitt.

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