Pharmazeutische Zeitung online Avoxa
whatsApp instagram facebook bluesky linkedin xign

Rote-Hand-Brief
-
Ecalta-Infusionslösung darf nicht eingefroren werden

Ecalta®-Hersteller Pfizer informiert heute in einem Rote-Hand-Brief, dass entgegen der Angaben in der Fachinformation die rekonstituierte Infusionslösung nicht eingefroren werden darf.
AutorKontaktDaniela Hüttemann
Datum 05.02.2020  11:40 Uhr

Ecalta® 100 mg Pulver zur Herstellung eines Konzentrats zur Herstellung einer Infusionslösung enthält das Pilzmittel Anidulafungin. Eingesetzt wird das Medikament im klinischen Bereich zur Behandlung einer invasiven Candidiasis bei erwachsenen Patienten.

In der aktuellen Produktinformation steht, dass die fertig hergestellte Infusionslösung für bis zu 72 Stunden eingefroren werden kann. Eigene Tests von Hersteller Pfizer haben jedoch vor Kurzem ergeben, dass es aufgrund mangelnder Löslichkeit des Wirkstoffs nach Aufbewahrung unter Tiefkühlbedingungen und nachfolgendem Auftauen zur Bildung sichtbarer Partikel kommen kann. Die Produktinformationen werden daher nun entsprechend überarbeitet.

Im Rote-Hand-Brief informiert Pfizer alle Angehörigen der Gesundheitsberufe bereits jetzt, die rekonstituierte Infusionslösung nicht mehr einzufrieren. Die fertige Lösung könne jedoch bei 25 Grad Celsius über 48 Stunden aufbewahrt werden.

Mehr von Avoxa