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McKinsey-Studie
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E-Rezept hat Einsparpotenzial von 1 Milliarde Euro

Einer Studie des Beratungsunternehmens McKinsey zufolge sind durch die vollständige Einführung der 26 digitalen Gesundheitstechnologien jährliche Einsparungen von 42 Milliarden Euro im deutschen Gesundheitswesen möglich – auf das E-Rezept entfällt dabei 1 Milliarde Euro. Die Autoren betonen, dass die flächendeckende Einführung des E-Rezepts mit Fokus auf Nutzerfreundlichkeit für Arztpraxen, Apotheken und Patienten forciert werden sollte.
AutorKontaktMelanie Höhn
Datum 24.05.2022  13:40 Uhr
Besserer Datenaustausch fördert pharmazeutische Forschung

Besserer Datenaustausch fördert pharmazeutische Forschung

»Richtig eingesetzt, kann die Digitalisierung im Gesundheitsbereich massiven Nutzen stiften«, sagte McKinsey-Studienautor Stefan Biesdorf. Digitalisierung im Gesundheitswesen sei schon seit Jahren ein großes Thema, die ineffiziente Zettelwirtschaft ist in Deutschlands Praxen und Kliniken noch weit verbreitet. »Das Potenzial der Digitalisierung im Gesundheitswesen hat sich innerhalb von vier Jahren um rund 8 Milliarden Euro oder 24 Prozent erhöht«, erläuterte McKinsey Junior Partnerin Kristin Tuot, ebenfalls Co-Autorin der Studie, das aktuelle Ergebnis.

Die Digitalisierung verspreche darüber hinaus einen Nutzen auch für angrenzende Bereiche der Wertschöpfungskette. Ein besserer Datenaustausch eröffne beispielsweise die Möglichkeit einer gezielteren pharmazeutischen Forschung und Entwicklung mit einer entsprechend höheren Wirksamkeit von Therapien.

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