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Deregulierung
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Drogeriekonzern dm will Apotheken-Produkte verkaufen

Die Drogeriekette dm buhlt bekanntlich schon länger um ein eigenes Arzneimittel-Sortiment. dm-Chef Christoph Werner stellt diesbezüglich nun neue Forderungen auf. Einem Faktencheck halten seine Aussagen aber nur bedingt stand.
AutorKontaktMelanie Höhn
Datum 23.03.2022  09:00 Uhr

Blick in andere Länder

Nicht nur dm, sondern auch die Parfümeriekette Douglas hatte erst kürzlich ihr Interesse am Arzneimittelmarkt unter Beweis gestellt. Douglas hatte die niederländische Online-Apotheke disapo.de übernommen. Und auch in anderen Ländern bemühen sich Drogerieketten schon seit Jahren, stärker in den Arzneimittel-Verkauf eingebunden zu werden. In Österreich scheiterte der Drogeriekonzern dm mit seinem Antrag  zum Apothekenmonopol beim Verkauf rezeptfreier OTC-Arzneimittel erst im vergangenen Jahr vor dem Verfassungsgerichtshof. In Dänemark kämpft die Drogeriekette Matas schon seit Jahren dafür, mehr OTC-Arzneimittel verkaufen zu dürfen. Und: In Italien bemühen sich die Vertreter der sogenannten »Parafarmacie« (OTC-Shops) ebenfalls um Sortimentserweiterungen.

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