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Beitragserhöhung
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»Dramatische Situation« der Krankenkassen

Die gesetzlichen Krankenkassen kämpfen weiterhin mit einer angespannten Finanzlage und rechnen mit einer Verschlechterung der Situation. Schon jetzt sei unterjährig erkennbar, dass die Finanzmittel nicht ausreichen werden.
AutorKontaktMelanie Höhn
AutorKontaktdpa
Datum 04.06.2025  17:30 Uhr

Warken will Beitragsanhebungen vermeiden

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat bereits signalisiert, dass neue Beitragsanhebungen für Versicherte und Unternehmen vermieden werden sollen. Im Blick steht mehr Geld aus dem Bundeshaushalt über den regulären Zuschuss von 14,5 Milliarden Euro im Jahr hinaus. Die Kassen fordern schnelle Maßnahmen zum Bremsen von Ausgaben. Außerdem müsse der Bund Kosten für die Versorgung von Bürgergeldempfängern als gesamtgesellschaftliche Aufgabe voll übernehmen, was jährlich zehn Milliarden Euro ausmachen würde.

Der Kassenverband forderte als Sofortmaßnahmen erneut, dass der Bund die Rentenversicherungsbeiträge für pflegende Angehörige übernimmt und den Pflegekassen Milliardenausgaben aus der Corona-Krise erstattet. Die schwarz-rote Koalition will Kommissionen einsetzen, die Reformvorschläge für eine gründliche Stabilisierung der Pflege- und Krankenversicherung machen sollen.

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