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HER2-positiver Brustkrebs
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DNA-Impfung als zukünftige Therapieoption?

Bei bis zu 30 Prozent der Brustkrebsfälle ist der Wachstumsfaktor-Rezeptor HER2 massiv überexprimiert. In einer Phase-I-Studie konnte eine plasmidbasierte DNA-Impfung bei Frauen mit fortgeschrittenem HER2-positiven Mammakarzinom eine T-Zell-Immunität gegen das Tumorprotein auslösen. Der Impfstoff wird derzeit in einer Phase-II-Studie weiter untersucht.
AutorKontaktLaura Rudolph
Datum 09.02.2023  16:00 Uhr
Hinweise auf Überlebensvorteil durch Brustkrebsimpfstoff

Hinweise auf Überlebensvorteil durch Brustkrebsimpfstoff

Die Forscherinnen und Forscher stellten zudem Hinweise auf einen Überlebensvorteil durch die DNA-Impfung fest, berichtet Disis: »Wir haben diese Frauen nun zehn Jahre lang beobachtet und 80 Prozent von ihnen sind noch am Leben.« Von Patientinnen mit Brustkrebs in ähnlichen Stadien würde man erwarten, dass etwa die Hälfte innerhalb von fünf Jahren nach der Behandlung sterben würde, ergänzt die Expertin.

»Wenn die Ergebnisse der neuen randomisierten, kontrollierten Phase-II-Studie mit dem Impfstoff positiv ausfallen, wäre dies ein starkes Signal für uns, rasch eine endgültige Phase-III-Studie durchzuführen«, resümiert die Forscherin.

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