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Staatssekretärin besucht Noweda
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»Die Stabilität der Apotheken steht und fällt mit der Vergütung«

Die hessische Staatssekretärin und mögliche künftige Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses, Sonja Optendrenk, hat die Noweda in Langgöns bei Gießen besucht. Sie informierte sich über die Lage der Apotheken und sprach über die geplante Apothekenreform. 
AutorKontaktPZ
Datum 05.03.2026  14:38 Uhr

Faire Wettbewerbsbedingungen

Michael Kuck betonte zudem, dass Gesundheitsdienstleistungen wie Impfen, Diagnostik sowie die Unterstützung bei der Hilfsmittelversorgung enormen Mehrwert für Patienten schaffen und die Apotheke als zentrales Kernelement der wohnortnahen Gesundheitsversorgung nachhaltig stärken würden. Auch die Online-Verfügbarkeit von Medikamenten wurde diskutiert.

Weiterhin ging es laut Noweda im Gespräch um faire Wettbewerbsbedingungen – sowohl für Apotheken als auch den pharmazeutischen Großhandel. So unterliegt der Großhandel etwa strengen gesetzlichen Anforderungen, etwa für den Transport in Fahrzeugen mit klimatisierten Transportflächen, um die Arzneimittelqualität auch bei hohen Außentemperaturen zu gewährleisten. Für industrielle Arzneimittelversender fehlen entsprechende Kontrollmechanismen, sodass der Versand per Paketdienst in nicht-klimatisierten Transportern erfolgt.

»Apotheken und pharmazeutischer Großhandel leisten deutlich mehr als Versender und Drogerien. Zusätzlich unterliegen sie strengeren Regularien, die sie sowohl finanziell als auch organisatorisch belasten. Diese Ungleichbehandlung muss dringend beendet werden, wenn die wohnortnahe Versorgung – und zwar mit allem, was Patienten brauchen – erhalten werden soll«, so Michael Kuck.

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