»Die Plattformen bringen Medizinalcannabis in Verruf« |
Seit 2024 ist Cannabis unter strengen Auflagen in Deutschland legal. Doch da es kaum Quellen für legales Cannabis gibt, weichen viele Konsumentinnen und Konsumenten auf Medizinalcannabis aus. Im Internet gibt es mehrere Plattformen, auf denen man nur einen Fragebogen ausfüllen muss, um Cannabisblüten samt Rezept nach Hause geliefert zu bekommen. Gesundheitsministerin Nina Warken möchte diese Praxis mit einer Verschärfung des Medizinal-Cannabisgesetzes (MedCanG) unterbinden.
»Die Scheinrezeptplattformen bringen Medizinalcannabis insgesamt in Verruf. Als spezialisierte Apotheken sind wir dem Verdacht ausgesetzt, dass wir mit Freizeitcannabis unser Geld verdienen«, sagt die Berliner Apothekerin Melanie Dolfen in der neuen Folge von PZ Nachgefragt. Die Approbierte ist eine erklärte Unterstützerin der Gesetzesverschärfung und fordert eine klare Trennung von medizinischem Cannabis und Cannabis für den Freizeitgebrauch.
Doch was hat sich seit der Teillegalisierung wirklich für die Apotheken geändert? Sind die geplanten Änderungen am MedCanG sinnvoll und was muss passieren, damit sich Cannabis als seriöses Arzneimittel etablieren kann? Darüber sprechen Melanie Dolfen und PZ-Redakteur Lukas Brockfeld im Podcast. Hören Sie dazu die neue Folge PZ Nachgefragt und abonnieren Sie den Kanal!
|
PZ Nachgefragt
Weltkrebstag und PROTAC
|
Reformanalyse
Es droht der Systembruch
|
PZ Nachgefragt
7up – Ein Schluck Lithium
|
PZ Nachgefragt
Kein Geld, was nun?
|
ZUR ÜBERSICHT
"Alle Podcast-Folgen" |