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Versorgungswerke
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Die Altersvorsorge ist trotz Krise sicher

Die Coronavirus-Krise schüttelt die Finanzmärkte durch. Auch die Versorgungswerke der Apotheker in Deutschland kommen an den Turbulenzen nicht vorbei. Bislang kann von Panik aber keine Rede sein. Sie denken nicht in Monaten, sondern in Jahrzehnten, betonen die Versorger auf Nachfrage der PZ.
AutorKontaktJennifer Evans
AutorKontaktCornelia Dölger
Datum 23.10.2020  12:15 Uhr

Alternative Investments gewinnen an Bedeutung

Es gelte also zu prüfen, ob sich die Anlagen auch weiterhin als »renditestark auszeichnen«, so Schmidt. Zuletzt hätten auch alternative Investments an Bedeutung gewonnen. Viele Werke hätten schon frühzeitig in Private Equity investiert und Infrastrukturinvestments getätigt. Parallel hätten die Versorgungswerke etwa in Immobilien investiert. Aktuell belaufe sich der Immobilien-Anteil auf durchschnittlich 19 Prozent. Bei den Aktien sind es Schmidt zufolge im Schnitt etwa 25 Prozent. Wie sich die Immobilienmärkte angesichts der Krise entwickeln, wollen die Versorgungswerke seinen Angaben zufolge im Blick behalten.

Auf die Frage, ob die Mitglieder womöglich um ihre Altersvorsorge fürchten müssen, antwortete Schmidt: »Definitiv nein. Unser Versorgungswerk steht stabil da.« Sämtliche Versorgungswerke stünden stabil am Markt, weil sie traditionell langfristig anlegten. »Wir denken nämlich nicht in Monaten, wir denken in Jahrzehnten«, hob er hervor.

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