| Alexandra Amanatidou |
| 02.01.2026 11:00 Uhr |
Die Entwicklungsmöglichkeiten nach dem Studium sind vielfältig. Es stehen nicht nur die öffentliche Apotheke oder die Krankenhausapotheke, sondern unter anderem auch die Industrie, Verwaltung oder Forschung zur Verfügung. Felix-Alexander Litty, Geschäftsführer der Apothekerkammer Schleswig-Holstein, wünscht den beiden, dass sie die Vielseitigkeit des Apothekerberufs kennenlernen. »Gerade, wenn man noch jung und ungebunden ist, hat man die Freiheit, in viele Bereiche hineinzuschauen. Der erste Arbeitgeber muss nicht der letzte bleiben«, sagte Litty am Telefon.
Hage, Niebel und Litty haben sich bei einer Veranstaltung zur Verleihung des Stipendiums kennengelernt. Tatsächlich gibt es nicht so viele Gelegenheiten für Pharmaziestudierende, mit der Kammer zu interagieren. Die Kammer ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und habe begrenzte Möglichkeiten, eine Zusammenarbeit auszubauen. »Natürlich wollen wir das, aber wir müssen gucken, wo wir sinnvoll anknüpfen können«, so der Geschäftsführer.
Bis die beiden Studentinnen ins Berufsleben einsteigen, wird es noch eine Weile dauern. Bis dahin können sie mithilfe von Fächern wie Biochemie und Pharmakologie die Brücke von der molekularen Ebene zum Menschen schlagen.
Pharmaziestudentin und Stipendiatin des Deutschlandstipendiums in Kiel, Franka Hage. / © Franka Hage